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Miguel de Cervantes Saavedra

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Miguel de Cervantes Saavedra

Miguel de Cervantes (1547–1616) versuchte sich in Madrid als Theaterautor, verdiente sein Geld aber als Steuereintreiber. Wegen angeblicher Betrügereien und (unbegründeten) Mordverdachts saß er mehrmals im Gefängnis, wo er sich die Zeit mit Schreiben vertrieb. Aus seiner über fünfjährigen Gefangenschaft bei den Korsaren in Algier kam er schließlich durch Lösegeld frei. Der erste Teil des ›Don Quixote‹, mit dem Cervantes 1605 den modernen Roman begründete, bescherte ihm zwar Ruhm, den Rest seines Lebens musste er aber dennoch als Günstling reicher Leute fristen.

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»Bewunderung und Mitleid und Vergnügen - das alles kann ich bei Cervantes finden, weil er eben ein Mann ist, der versucht, das bestmögliche in dieser baufälligen Welt zu leisten, in der zu leben er gezwungen ist.«William Faulkner

»Ich habe die letzten zwei Wochen die große und herrliche Geschichte von den Taten des sinnreichen Junkers Don Quijote von der Mancha gelesen: wohl der beste und größte Roman der Weltliteratur. Das Buch ist wie die Erde selber, und wenn man es ausgelesen hat, so wünscht man es sogleich noch einmal lesen zu können, da man das Gefühl hat, man sei an einem entzückend schönen Ort, in einem wunderbarschönen Wald gewesen und habe nun Abschied nehmen müssen. Alle bedeutenden Bücher verblassen neben diesem einzig schönen und wahrhaft guten Buch.«Robert Walser

»Aus Spanien holen wir uns vor allem anderen den ›Don Quijote‹ von Cervantes, eines der grandiosesten und zugleich entzückendsten Bücher aller Zeiten, die Geschichte des irrenden Ritters und seines fetten Knappen Sancho, zweier unsterblicher Figuren. Wir verzichten aber auch nicht auf die Novellen dieses selben Dichters, sie sind wahre Kleinode einer überlegenen Erzählkunst.«Eine Bibliothek der Weltliteratur

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