»Seit Markaris seinen herben Kommissar Kostas Charitos in die korrupte Welt setzte, ihn mit seinen eigenen Marotten wie der Vorliebe für Wörterbücher und mit sprödem Humor ausstattete, ist ein Athen jenseits antiker Attraktionen zu entdecken: Diese Stadt ist dunkles Labyrinth, gefleckt mit Tatorten, und ein Ballungsraum krimineller Energien von Unterwelt und Hochfinanz. Weit mehr als jede Materialsammlung fasziniert, wie Markaris den Stoff dreht und wendet – mit grimmigem Humor und Detektionslust, Lebenserfahrung und Kunstverstand.« Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Markaris erweist sich als erstaunlich leichtfüßiger Tänzer zwischen ernsten Themen, Spannung in US-Krimi-Manier und purer Unterhaltung. So wie sein Kommissar manchmal bewusst Spuren verwischt, damit sich seine Vorgesetzten nicht im Licht seiner Ermittlungserfolge sonnen können, verwischt er die Grenzen zwischen E und U, wie es wohl nur einem Autor mit einiger Lebensweisheit vergönnt ist.« Der Standard

»Petros Markaris hat mit dem Familienmenschen Charitos eine Figur geschaffen, die die Mitte zwischen den Polen Regression und Größenwahn hält. Zwischen diesen Extremen pendelt das griechische Leben, in den Krimis um Charitos ausdrucksstark symbolisiert im ewigen Verkehrsstau der Hauptstadt und in der Allmacht der Medien.« Die Zeit

»Es ist ja mit den Städten nicht anders als mit den Menschen. Entweder sie haben Charakter, oder sie haben keinen. Diese Stadt hat einen. Athen ist eine furchtbare Stadt! Der Athener schimpft ständig über sie. Er liebt das Schimpfen – und deshalb liebt er auch seine Stadt.«
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