»Brian Moore ist ein großer Erzähler und Romancier. Seine Geschichten behandeln heikle Themen wie den irischen Katholizismus (›Katholiken‹) oder das Terrorproblem Nordirlands (›Dillon‹), aber sie kommen nie aufgebläht und wichtigtuerisch daher, sondern unterhalten genauso wie sie aufwühlen.« Die Weltwoche
»Wer Brian Moore kennt, weiß um seine Einzigartigkeit in der Gegenwartsliteratur. Moore interessierte das einzelne Zahnrad, nicht der Gesamtmechanismus. Für ihn offenbart sich der Mensch unter Entscheidungsdruck und besonders in der Fähigkeit, mit Schuld umzugehen: sie anzuerkennen oder abzuwälzen, mit ihr zu leben oder ihr um den Preis von Lüge und Selbsttäuschung auszuweichen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Ein Mann auf der Flucht. Der aus Irland stammende und in den USA lebende Schriftsteller Brian Moore hat dieses Thema in seinen Romanen immer wieder variiert und von Menschen erzählt, die durch ihre Obsessionen, durch das Eindringen in fremde Kulturen oder durch ein Verbrechen auf sich selbst zurückgeworfen werden. Geschichten vom Versuch, möglichst lange im Zustand der Rechtlosigkeit zu überleben.« Österreichischer Rundfunk
»Brian Moore gehört zu jener kleinen Schar Autoren, die allen postmodernen und dekonstruktivistischen Versuchungen unbeirrt widerstanden haben und der großen realistischen Erzählertradition treu geblieben sind. Seine inzwischen 19 Romane sind allesamt faszinierendes Lesefutter. Welches Thema er auch aufgreift, Brian Moore gelingt es, daraus Funken zu schlagen. Das liegt natürlich auch an seiner Fähigkeit, hinter den äußeren dramatischen Konflikten die persönlichen Krisen seiner Heldinnen und Helden sichtbar zu machen.« Radio Bremen