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Ford Madox Ford

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Ford Madox Ford

Ford Madox Ford, geboren 1873 in Merton (Surrey). Als Herausgeber der English und der Transatlantic Review entdeckte und förderte er die junge Schriftstellergeneration, darunter D.H. Lawrence, Ezra Pound, H.G. Wells. Vor allem aber arbeitete er eng mit Joseph Conrad zusammen, mit dem er mehrere Bücher verfaßte. An seinem 40. Geburtstag setzte er sich hin, »um zu zeigen, was er konnte«, und schrieb ›Die allertraurigste Geschichte‹. Ford starb 1939 in Deauville.

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»Ford Madox Ford gehört neben Conrad, Joyce, Lawrence und Henry James zu den wichtigsten Autoren der englischen Moderne.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Vielleicht liegt sein größeres Verdienst darin, Weltliteratur ermöglich zu haben. Als er 1908 sein erstes Literaturmagazin ›The English Review‹ gründete, veröffentlichte Ford Madox Ford darin Texte von Thomas Hard, H.G. Wells, Joseph Conrad, Henry James, John Galsworthy und William Butler Yeats. Später, in den zwanziger Jahren, sollten im Pariser Exil mit der ›Transatlantic Review‹ noch James Joyce, Ernest Hemingway, Gertrude Stein, Ezra Pount und Jean Rhys hinzukommen. All diese Autoren wurden berühmter als er selbst, doch er fühlte sich nicht unwohl im literarischen Hintergrund. Weil es ihm nicht um die großen Paraden ging, um den Glanz einer strahlenden literarischen Karriere. Für ihn war das Schreiben Lebensinhalt, und das eigentlich schon seit frühster Jugend. Er war ein Autor für Autoren, ein Geheimtip und trotz des großen Erfolges von ›Die allertraurigste Geschichte‹ hierzulande kaum bekannt. Zu Unrecht.«Frankfurter Rundschau

»Ich bewundere Ford Madox Ford. Ich kenne seine Biographie schlecht. Was ich weiß, ist, daß ein Onkel ihm als Kind folgenden Ratschlag gegeben hat: ›Fordy, hilf immer einen humpelnden Hund eine Treppe.‹ Und diesem Ratschlag ist er sein ganzes Leben lang treu geblieben. Ich bewundere ihn sehr.«James Salter

»Als die wahren Vorbilder Fords dürfen die großen französischen Erzähler des 19. Jahrhunderts gelten, vor allem Flaubert und Maupassant. Von ihnen hat er gelernt, die psychologische Analyse verschiedener Erscheinungsformen der Liebe und Leidenschaft mit eingehenden Studien der gesellschaftlichen Hintergründe und sozialen Wandlungen zu verbinden.«Kindlers Literatur Lexikon

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