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Erich Kästner

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Erich Kästner

Geboren am 23.2.1899 in Dresden, gestorben am 29.7.1974 in München. Erich Kästner stammt aus einfachen Verhältnissen. Das «goldene Stipendium» der Stadt Dresden ermöglicht ihm das Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Theaterwissenschaft. Seine schlechten Erfahrungen im Militärdienst machen aus ihm früh einen Pazifisten und Gegner aller autoritären Systeme. Schon während des Studiums schreibt er für verschiedene, politisch links stehende Zeitungen. Seine ersten Gedichtbände erscheinen mit einigem Erfolg, doch richtig berühmt wird er erst mit seinen Kinderbüchern: ›Emil und die Detektive‹, ›Das doppelte Lottchen‹ etc. 1933 werden Kästners Bücher von den Nazis verbrannt, er selbst steht unter Schreib- und Publikationsverbot. Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Kästner Präsident des westdeutschen PEN-Zentrums und erhält den Büchner-Preis. 1974 stirbt der Satiriker, Moralist, Kabarettist, «Gebrauchslyriker» und Romancier für Kinder und Erwachsene in München.

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»Kästner gehört dem Stammbaum der unvernebelten Deutschen an, doch im allgemeinen liebt diese Nation die Leichtigkeit nicht sonderlich, sie ist ihr etwas Anrüchiges, sie zieht das Schwere vor. Denke ich an ihn, denke ich an Wieland, Lessing, E.T.A. Hoffmann. Die deutsche Literatur sollte mehr in diese Richtung hin durchdacht werden.«Friedrich Dürrenmatt

»Dieser Lyriker hat es fertiggebracht, Lyrik in Deutschland wieder populär zu machen.«Hans Fallada

»Auf die geistige Nachbarschaft zu Lessing stößt man bei ihm allenthalben. Neben und nach Lessing fallen einem Heine, Fontane, Ringelnatz und Tucholsky ein. Manche seiner Gedichte passen in kein Lesebuch und gehörten dennoch in jedes hinein.«Rudolf Walter Leonhardt

»Seine scharfe, seine satirische, seine krasse Seite wendet er den Erwachsenen zu. Ihnen schlägt er auf die Finger, daß es schmerzt, während es wohl tut.Seine ›rosa‹ Bücher gehören den Kindern. Am Frühprodukt traut er dem Menschen noch alle Vernünftigkeit zu.«Friedrich Luft

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