Alison Lurie, geboren 1926, ist bekannt für ihre scharfsichtigen Gesellschaftssatiren. 1985 erhielt sie für ›Affären‹ den Pulitzerpreis, 1989 den Prix Fémina Etranger für ›Die Wahrheit über Lorin Jones‹. Heute emeritiert, unterrichtete sie dreieinhalb Jahrzehnte an der Cornell University in Neuengland Amerikanistik, Folklore und Kinderliteratur neben ihrer Tätigkeit als Autorin. Alison Lurie ist verheiratet mit dem Schriftsteller Edward Hower.
»Realitätsnah, spannend, witzig, ironisch. Kurzum: Es ist ein Vergnügen, Alison Luries Bücher zu lesen.«Bayerischer Rundfunk
»Ihr Interesse an den widerstrebenden Kräften der Menschen und ihrem täglichen Kampf um die richtige Balance erinnert an den Blick der Patricia Highsmith, an deren äußerlich angepaßten, aber gerade deswegen auf eine abschüssige Bahn geratenen Durchschnittsbürger. Aber Alison Luries Neugier gilt nicht den Motiven eines Verbrechens, sondern den nicht weniger gefährlichen Jagdgründen des intellektuellen Alltags, insbesondere aber den Narben, die die Liebe hinterläßt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Man hat Alison Lurie als die intelligenteste Schriftstellerin Amerikas bezeichnet, eine der ironischsten ist sie mit Sicherheit. Trügerisch enden Luries Romane wieder und wieder im Idyll. Doch es scheint in all seiner Pracht nur errichtet zu sein, um im nächsten Werk noch lustvoller, ironischer demontiert zu werden. Luries Romane: eine Götterdämmerung für Intellektuellenmiefigkeit.«Norddeutscher Rundfunk
»Alison Lurie ist die literarische Verhaltensforscherin der Denkmoden, der Konkurrenz- und Sexualgewohnheiten ganz normaler mittelständischer Stadtneurotiker.«Profil
»Alison Lurie ist eine Meisterin des zarten Spotts und der hingehauchten Komik. Nichts ist vor ihr sicher. Sie nimmt die anarchistischen Beatniks ebenso aufs Korn wie die ernsthaften Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien, die Glamourwelt von Hollywood und die Allüren der Psychiater. Mitleidslos, aber nicht unbarmherzig deckt sie die Nöte und Neurosen ihrer Figuren auf, stattet sie aus mit Witz und Selbstironie und sorgt damit für beste Unterhaltung.«Rheinischer Merkur