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Sibylle Mulot

Foto: Copyright © Isolde Ohlbaum

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Sibylle Mulot

Sibylle Mulot wurde 1950 in Reutlingen geboren. Der hugenottische Familienname weckte früh ihr Interesse an Frankreich. Studium der Germanistik und Romanistik in Tübingen, Zürich, Toulouse und Rom. Promotion über Robert Musil. Ausbildung zur Journalistin bei der ›Süddeutschen Zeitung‹, seit 1980 freie Schriftstellerin.

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»Die Autorin erzählt in einer Sprache, die glänzt und glitzert wie das Meer zur Hochsommerzeit.«Tages-Anzeiger

»Sibylle Mulot ist eine kluge Psychologin und gelassene Moralistin, vor allem ist sie eine geschickte Dramaturgin.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Diese Erzählperspektive ist raffiniert und doch ganz ungekünstelt. Mulots Prosa wird von Buch zu Buch immer knapper, dichter und geschliffener.«Neue Zürcher Zeitung

»Eine gewitzte, gescheite, sehr unterhaltende Erzählerin.«WDR

»Wenn Sibylle Mulot erzählt, glaubt man sich auf einer sommerlichen Wiese, weit und breit keine Dämmerung in Sicht, die Zeit darf stillstehen. Eine Geschichte wird ausgebreitet, ganz unaufgeregt und wenig aufregend. Sie buhlt nicht um Aufmerksamkeit, braucht keine schreienden Sensationen und hat keine Angst, weggezappt zu werden, sie springt nicht vor und zurück, sie hält uns keine offenen Frakturen entgegen. Sie fließt dahin wie der Bach am Wiesenrand, und fast unmerklich geraten wir in ihren ruhigen Sog. Wir hören zu mit unangestrengtem Wohlwollen und hören immer auch etwas über uns, über Einsamkeit und Ängste, über Traumgebilde hinter verschlossener Hirnschale und Lebenslügen, die leicht über die Lippen gehen.«Badische Zeitung

»Sibylle Mulot ist eine Meisterin der unaufdringlichen Erzählung: Ihre Texte führen dem Leser kein Kuriositätenkabinett vor, und es sind die ›glaublichen‹ Zufälle, die den Verlauf der Handlung bestimmen. Dafür zeichnet sich die Autorin durch einen Blick fürs Detail aus und eine Sprache, die imstande ist, das Gesehene auch aufs Papier zu bringen. Und was noch dazukommt: Bei den Figuren ist vom Papier nicht zu merken, sie sind Menschen aus Fleisch und Blut.«Buchkultur

»Sibylle Mulot hat eine unter deutschen Autoren seltene Begabung: Sie vermag die kleinen Dramen des Alltags aufzuspüren, die nicht selten nur Echos größerer Tragödien der Vergangenheit sind.«Der Spiegel

»Eine literarische Begegnung, wie man sie sich öfter wünschen würde.«Süddeutsche Zeitung

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