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Voltaire

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Voltaire

Geboren am 21.11.1694 in Paris, gestorben am 30.5.1778 in Paris, Ehrengrab im Panthéon. Er studierte in den besten Schulen und verkehrte in mondänen Kreisen, bald bekannt als genialer Dichter, bald aber auch dem König lästig. Mit 23 Jahren mußte er für elf Monate in die Bastille, in der er zum Schriftsteller reifte. Zum Rebellen gegen die alte Ordnung wurde er im englischen Exil, in das er fliehen mußte, als er 1726 nach einem Wortgefecht mit dem alten Chevalier de Rohan von dessen Dienern verprügelt worden war. Mit nicht immer ganz sauberen Finanzgeschäften reich geworden, stand er gegen Ende seines Lebens auf seinem Gut Ferney bei Genf mit allen bedeutenden Geistern Europas und vielen aufgeklärten Herrschern in Briefkontakt und war eine öffentliche Macht, die ihrem Jahrhundert den Stempel aufdrückte. Gilt das 17. Jahrhundert als dasjenige des ›Sonnenkönigs‹ Louis XIV., so nennen die Franzosen das 18. Jahrhundert ›le siècle Voltaire‹.

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»Voltaire kämpfte im Verlaufe eines mühseligen Lebens gegen Obskurantismus, Dummheit und Tyrannei. Er hatte einen scharfen, aristokratischen Verstand.«John Cowper Powys

»Ich halte Sie für das größte Genie, das die Welt hervorgebracht hat.«Friedrich der Große

»Voltaire wird immer betrachtet werden als der größte Name der Literatur der neueren Zeit und vielleicht aller Jahrhunderte; wie die erstaunenswerteste Schöpfung der Natur.«Johann Wolfgang Goethe

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