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Chaval

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Chaval

Chaval wurde 1915 in Bordeaux geboren und hieß eigentlich Yvan Francis LeLouarn. Er besuchte die Kunstakademie in Bordeaux und die Ecole des Beaux Arts in Paris. Seit 1946 arbeitete er für ›Paris Match‹, ›Le Figaro‹, ›Le Rire‹ und ›Punch‹. Er illustrierte Swift, Kästner, Queneau und veröffentlichte viele Bücher. 1950 erhielt er den ›Prix Carrizey‹ und 1953 die ›Coupe Internationale du Meilleur Dessinateur‹. Chaval stellte in Japan, den USA und in Paris aus. Er starb 1968 in Paris.

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»Er hat den andern Großen des französischen Humors eines voraus: er vermochte über den Anlaß hinaus Symbole zu schaffen. Es gibt Zeichnungen von ihm, deren Betrachtung zu Meditationen anregt. Sie scheinen ganze Bücher voll tiefgründiger Auseinandersetzungen mit der Malaise des Lebens zu ersetzen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Chaval ist der König. Er hat die verrücktesten Einfälle aller Pariser Karikaturisten; das will etwas heißen. Kein überflüssiger Strich auf seinen Bildern, kein Ornament. Es ist eine Landschaft des reinen bizarren Humors.«Frankfurter Neue Presse

»Chaval ist ein Meister der gezeichneten Situationskomik, einer Komik, die um so köstlicher ist, je weniger man sie literarisch erzählen kann. Man lacht durch das Auge, nicht durch den Intellekt.«Neue Zürcher Zeitung

»Wie Voltaire scheint Chaval lachen zu können und das Vermögen zu besitzen, andere lachen zu machen. Darin besteht, um mit dem großen Franzosen zu sprechen, seine ganze Genialität.«Süddeutsche Zeitung

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