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Franz Schubert

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Franz Schubert

Geboren am 31.1.1797 in Wien, gestorben am 19.11.1828. Franz Schubert wurde 1797 in Wien geboren und galt früh als musikalische Ausnahmebegabung. Bald begann er zu komponieren, doch trotz seiner unglaublichen Produktivität (er komponierte oft fünf Lieder an einem Tag) gelang es ihm zu Lebzeiten nicht, vom musikalischen Publikum akzeptiert zu werden. Als er mit nur einunddreissig Jahren starb, hinterließ er Symphonien, Opern, Messen, mehr als sechshundert Lieder und auch eine Reihe von Briefen, Tagebucheinträgen und Gedichten. Als Liszt sagte, Schubert sei von allen Musikern der dichterischste, dachte er wohl kaum an diese Aufzeichnungen. Doch Schuberts Briefe sind klar in der Formulierung, stilistisch gelungen und oft sehr poetisch. Daß Schubert belesen und literarisch bewandert war, zeigen seine Lieder: Einfühlsame Literaturvertonungen, die vielen Gedichten zu neuer Bekanntheit verhalfen. «Wer die Dichter versteht, ist selbst ein Dichter!» (Eduard von Bauernfeld, ein Freund Schuberts).

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»Was Schuberts Sinfonien anbelangt, bewundere ich sie so, daß ich nicht zögere, sie gleich hinter Beethoven, weit vor Mendelssohn, ebenso wie vor Schumann zu stellen. An Originalität der Harmonie und Modulation, mit der Gabe des Instrumentalkolorits hat Schubert niemand übertroffen.«Anton Dvorák

»Schubert ist mir einer der liebsten Musiker wegen seines ungeheuer vollkommenen Gefühlsausdruckes und seiner gewaltigen melodiösen Erfindungskraft.«Albert Einstein

»Ich kenne überhaupt keinen Komponisten, der eine so vollkommen eigene Welt darstellt wie Schubert. Das ist etwas, das für mich zum Rätselhaftesten in der Musikgeschichte gehört. Er ist ein vollkommener Monolith. Ich sehe in keiner Zeit so ein Phänomen.«Nikolaus Harnoncourt

»Innerlich höre ich Schubert in seinen Werken als einen gar stolzen, seiner schöpferischen Kraft wohlbewußten ganz großen Musiker, der auch in der banalsten Umgebung und in den dürftigsten Verhältnissen unsagbar glückliche Stunden der Inspiration erlebt haben muß, und der selbst gar nicht darüber im Zweifel war, daß das, was er der Welt zu sagen hatte, ihn und seine Zeit überleben werde.«Franz Lehár

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