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»Eine zu Schrift und Wort gewordene anonyme Urkraft des Volkes - wie sie nur in Gotthelfs archaischem Genie nachmals wieder Ausdruck erlangte. Welche Wege und Umwege mußte der kunstbewußte deutsche Realismus gehen, bis er annähernd diese Daseinsverwurzelung und dieses geistige Niveau in ›einer‹ Verschmelzung wieder erreichte!«Ernst Alker
»Ich las kürzlich zum ersten Male die ›natürlichen Abenteuer des armen Mannes im Tockenburg‹, bewegt von der Schönheit des Ganzen und dem unvergleichlichen Schluß.«Walter Benjamin
»Fassen wir das Ergebnis dessen, was wir von Ulrich Bräker, dem armen Manne im Tockenburg, wissen, ins Eins zusammen, so hat die ganze neuere Literatur bis auf Hans Sachs nirgends seines Gleichen aufzuweisen. Allerdings schätzen wir an ihm nicht seine eigentlichen Gedichte hoch. Sollten wir aber seine Jugendfrische, kerngesunde Eigenthümlichkeit, sein wunderbares Talent zur Darstellung von Erlebtem, sein begeistertes Verständnis der Natur und seine darin ganz aufgehende Seligkeit nicht so hochpoetisch nennen dürfen, daß ihn dies alles unbedingt zum Dichter macht?«Eduard von Bülow
»Der wohl erste plebejische Schriftsteller in der Literatur des 18. Jahrhunderts Deutschlands.«Hans Mayer
»Vielen, die Bräkers Werk nicht kannten, wird damit ein kleiner Schatz aufgehen, ein prächtiges Stück unliterarisch frischer Darstellung.«Die Welt im Buch
»So widerspruchsvoll-beweglich-bewußt wie nicht alle unter den Intellektuellen tritt Bräker uns entgegen. ... Eine besondere, einmalige Persönlichkeit. Und seltsam: Je stärker Bräker sich schreibend der Welt zuwendet, um so näher kommt er uns; je aufmerksamer er wahrnimmt, was ihn umgibt, desto unverwechselbarer wird seine geistige Gestalt sichtbar.«Neue Zürcher Zeitung