1788 wird Joseph von Eichendorff als Sohn eines preußischen Offiziers und Landedelmanns geboren. Während seines Jura-Studiums in Halle, Heidelberg, Berlin und Wien lernt er die führenden Vertreter der Romantik kennen. Nach dem Examen geht Eichendorff in den Verwaltungsdienst und sucht seiner Langeweile durch Flucht in die Poesie zu entkommen. Mit der Novelle ›Aus dem Leben eines Taugenichts‹ und durch seine Lyrik wurde Eichendorff der bekannteste deutsche Romantiker, die Vertonungen von Schumann, Mendelssohn Bartholdy haben die schönsten Gedichte in aller Welt berühmt gemacht.
»Welch ein vortrefflicher Dichter.«Heinrich Heine
»Ein Dichter, dessen entfesselte Romantik bewußtlos zur Schwelle der Moderne führt.«Th.W. Adorno
»Eichendorffs Welt ist stilisiert. Es hat sie nirgends und nie gegeben, aber es gibt sie überall und zu jeder Zeit. Sie hat die Unwirklichkeit und die Wirklichkeit dessen, was sich innerhalb der menschlichen Seele begibt und von dort aus das Leben verwandelt.«Werner Bergengruen
»Nie hat Eichendorff eine Mode mitgemacht, nie hat er sich zu ihm nicht gemäßen Leistungen emporzuschrauben versucht, nie hat er sich interessant gemacht. Wir sind längst überzeugt, daß er zu den Klassikern gehört, und sehen ihn ganz ohne Lärm zu jener Unsterblichkeit eingegangen, an welcher keine Kritik mehr rütteln kann.«Hermann Hesse
»Mit seinem Namen verbinden sich ein unerschütterlicher Lebensmut, sein Urvertrauen in die Natur und die Güte des Schöpfers. Daran lesend teilzuhaben, dürfte der stärkste Anreiz sein, der Eichendorff immer wieder neue Leser zuführt.«Die Zeit