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Hans Werner Kettenbach

Foto: © Regine Mosimann / Diogenes Verlag

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Hans Werner Kettenbach

Hans Werner Kettenbach, geboren 1928, studierte an vier Universitäten ausgedehnt und vielerlei, wurde Anzeigenvertreter, Stenograph beim ›Kicker‹, Lektor beim Rundfunk und schließlich Zeitungsredakteur. Mit fünfzig schrieb er seinen ersten Roman. Mittlerweile sind es deren vierzehn geworden, von denen bisher fünf verfilmt wurden. Die Kritik hat sie mit den Werken von Sjöwall/Wahlöö (›Plärrer‹), Simenon und Patricia Highsmith (›FAZ‹) verglichen. 2009 erhielt Kettenbach den »Ehrenglauser« für sein Lebenswerk.

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»Hans Werner Kettenbach ist gewissermaßen die deutsche Antwort auf Patricia Highsmith. Seine Thriller bestechen nicht durch die mittlerweile üblichen Gewaltbeschreibungen, sondern durch psychologische Finesse. Sie überzeugen weniger durch Effekthascherei als vielmehr durch subtile Strategien des Zermürbens. Unter denen hat der mitfühlende Leser so sehr zu leiden wie der jeweilige Protagonist.«Die Welt

»Stets sind es Abweichler, die sich durch Kettenbachs Bücher bewegen, Getriebene, die sich im Dickicht ihres Alltags verirren oder verheißungsvollen Spuren folgen, die sich als Sackgassen erweisen. Kettenbach lesen heißt, in die offen gelegte Seele des Individuums blicken: in ihre Abgründe und ihre heillosen Verstrickungen. Wer seine Bücher liest, versteht besser, warum Menschen tun, was sie tun. Seien es noch so abstruse oder schreckliche Dinge. Wie in einer Nußschale zusammengedrängt finden sich in Kettenbachs Romanen Trug, Liebe, Verlangen, Niedertracht und Ehrgeiz. Das Resultat sind messerscharf entlang der Realität erzählte Geschichten. Das hebt seine Arbeiten weit über das übliche Krimigenre hinaus. In der Welt des Hans Werner Kettenbach atmet der Leser die gleiche Luft aus Wahn, Entsetzen und Erkenntnis wie bei Hawthrone, Poe oder Kafka.«Der Spiegel

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