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Henri Matisse

Foto: Archiv Diogenes Verlag

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Henri Matisse

Geboren am 31.12.1869 in Le Cateau-Cambrésis, gestorben am 3.11.1954 in Nizza, dort begraben auf dem Friedhof Cimiez. Während der Genesung von einer Blinddarmoperation begann der 20jährige Matisse zu malen. Er ging ein zweites Mal in seinem Leben nach Paris, wiederum für ein Studium – das erste Mal war es Jura gewesen, jetzt war es die Malerei. Nach einem Aufenthalt in der Bretagne hatte er sich von den Vor-Bildern, die im Louvre hingen, gelöst und war »auf dem Weg zur Farbe«. Bis 1905 malte er impressionistisch und pointillistisch, dann begründete er, was später Fauvismus heißen würde. Ab 1941 konnte Matisse nach zwei schweren Operationen den größten Teil seiner Arbeit nur mehr vom Bett aus bewältigen. In Vence widmete er sich – obwohl kein religiöser Mensch – der Ausgestaltung der Kapelle des Dominikanerklosters, das gegenüber seiner Villa lag. Matisse’ ästhetische Ansichten und wichtige Gespräche mit dem Meister vereint der Band ›Über Kunst‹.

Stimmen

»In allen seinen Tätigkeitsbereichen hat er einige der originellsten und repräsentativsten Werke hervorgebracht, und dies in einer der revolutionärsten Epochen europäischer Kunst.«Jack D. Flam

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