Arthur Ignatius Conan Doyle wurde 1859 in Edinburgh geboren. Ab 1880 unternahm er als Schiffsarzt einige Reisen zur Antarktis und nach Afrika. Danach führte er eine Arztpraxis in Southsea bei Portsmouth, verfasste in seiner Freizeit aber auch schon erste literarische Werke. Seine Detektivgeschichten mit den Protagonisten Sherlock Holmes und Dr. Watson machten ihn weltberühmt. Doyle starb 1930 in Crowborough, Sussex.
»Hätte Conan Doyle geahnt, was er tat, als er seine ersten Sherlock-Holmes-Geschichten veröffentlichte, hätte er es vermutlich niemals getan; denn die Öffentlichkeit klammerte sich an Sherlock Holmes wie ein Säugling an seine Flasche. Als Doyle den Kerl auf den Tod nicht mehr ausstehen konnte und ihn umzubringen versuchte, indem er ihn von seinem alten Gegner, Professor Moriarty, über die Reichenbach-Klippen stoßen ließ, war das eine nationale Katastrophe; und als er ihn, dem Befehl (denn eine Forderung kann man es nicht mehr nennen) der Öffentlichkeit folgend, wieder zum Leben erweckte, wetteiferten die Szenen in den Buchhandlungen und an den Bücherständen in den Bahnhöfen mit den Sommerschlußverkäufen in den großen Geschäften.«Mord