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Doris Dörrie

Foto: Copyright © Mathias Bothor / photoselection.de

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Doris Dörrie

Doris Dörrie, geboren in Hannover, studierte Theater und Schauspiel in Kalifornien und in New York, entschloss sich dann aber, lieber Regie zu führen. ›Männer‹, ihr dritter Kinofilm, wurde ein Welterfolg. Parallel zu ihrer Filmarbeit (zuletzt der Spielfilm ›Die Friseuse‹ und die mit dem Grimme-Preis ausgezeichnete ZDF-Serie ›Klimawechsel‹, beide 2010) veröffentlicht sie Kurzgeschichten, Romane und Kinderbücher. Seit einigen Jahren hat sich Doris Dörrie auch als Opernregisseurin einen Namen gemacht. Sie lebt in München.

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»Ein Geheimnis der Erzählerin Dörrie ist es, dass sie (wie auch in den besten ihrer Filme) den Blick nicht abwendet, das Banale zulässt und dem Sentimentalen keinen großen Raum gibt: Ihr gelingt eine perfekte Mischung aus Erhabenheit und Leichtigkeit – und so am Ende das Kunststück, glaubwürdige Figuren reden, handeln, leiden und (an sich) zweifeln zu lassen.«Der Spiegel

»Heute streiten sich die Feuilletonisten, ob sie besser Bücher schreiben kann oder besser Filme dreht. Die Antwort ist einfach: Doris Dörrie kann beides.«Deutschland

»Vor allem hat sie den deutschen Beziehungsfilm von seinem unerträglich penetranten Lernprozess-Muff befreit und macht richtiges Kino. Das alleine ist schon eine Wohltat.«Die Weltwoche

»Doris Dörrie erzählt alltägliche Geschichten: von der Liebe und von dem Leid, das sie anrichtet. Todtraurig verlaufen sie und grotesk zugleich, abgrundtief enttäuschend und mit bitterbösen Pointen. Was sie von den landläufigen Liebesgeschichten unterscheidet? Der lässige, fast frivol anmutende Unernst, mit dem Frau Dörrie sie vor dem Leser ausbreitet, und die spielerische Leichtigkeit, mit der sie das Schicksal ihrer Figuren ins Komische wendet. Das geschieht ohne aufdringliches Augenzwinkern, ohne falschen Zungenschlag und darf, wenn nicht alles täuscht, als sympathisch sublime Spielart von Selbstironie gedeutet werden. Es gehört zur Kunstfertigkeit des komischen Talents, daß es mit Andeutungen und Abbreviaturen auskommt, Szenen und Konflikte bloß skizziert, Chargen wie Charaktere allenfalls in Umrissen entwirft und Einzelheiten nur wichtig nimmt, sofern sie Zusammenhänge erkennen lassen. Zum Aufspüren solcher Zusammenhänge genügt ein Gedankenblitz, wie er sich in exemplarischen Episoden zu entladen pflegt: in Anekdoten etwa – oder beiläufigen Tragödien, wie Doris Dörrie sie uns mitteilt.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

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