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Ein Protagonist stellt sich vor. Auszüge aus Chris Kraus' neuem Roman ›Das kalte Blut‹

Schlechtes Wetter – Zeit für dicke Bücher! Das kalte Blut von Chris Kraus erzählt auf 1200 Seiten die Geschichte zweier Brüder aus Riga, die erst in Nazideutschland, dann als Spione der jungen Bundesrepublik Karriere machen. Die Jüdin Ev ist mal des einen, mal des anderen Geliebte. In der leidenschaftlichen Ménage à trois tun sich moralische Abgründe auf, die zu abenteuerlichen politischen Ver­wicklungen führen. Hauptfigur und Ich-Erzähler in dem fast ein ganzes Jahrhundert umspannenden Epos ist Koja Solm. In den nachfolgenden Abschnitten stellt er sich und seine Familie vor.

<p>Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag</p><br/>
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»Dann legte ich das Buch weg«: Wie ein Roman zum Film wird. Stefan Haupt über ›Finsteres Glück‹

Von Theodora Peter, sda

In den Schweizer Kinos boomen die Literaturverfilmungen. Doch wie wird aus Literatur Kino? Für Regisseur Stefan Haupt, der Lukas Hartmanns Roman Finsteres Glück verfilmte, war dies ein Lernprozess: »Am Schluss muss der Stoff als Film funktionieren.«

<p>Foto: © Triluna Film AG 2016</p><br/>
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Banana Yoshimoto: »Ich schrieb das Buch in der Hoffnung, dass es Trost und Frieden spenden möge.«

Nach einem schweren Unfall und dem Verlust ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat das Zwischenreich der Geister betreten und Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie allmählich das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewiss­heiten und Rätsel, dem Tod immer nahe, ob man jung ist oder alt. Aber sie begreift auch, wie einmalig und geheimnisvoll das Diesseits ist. Wir sprachen mit der japanischen Kultuautorin Banana Yoshimoto über ihren neuen Roman Lebensgeister.

<p>Foto © Jayne Wexler</p><br/>
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