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In ›Mein Wildgarten‹ ist die Natur die Heldin. Meir Shalev über sein sinnliches und sehr persönliches Gartenbuch

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Mein Wildgarten ist ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

<p>Foto: © Bastian Schweitzer / Diogenes Verlag</p><br/>
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»Ohne Lügen würden alle Familien untergehen. Und auch alle Staaten.« Chris Kraus großes Epos ›Das kalte Blut‹

Mit Chris Kraus ist kein Unbekannter zu Diogenes gestoßen: Als Filmregisseur und Drehbuchautor hat er sich bereits einen Namen gemacht, heute erscheint sein neuer Roman Das kalte Blut.

In bildgewaltiger Sprache entfaltet sich dieses Drama über Verrat und Selbstbetrug, das quer durch das 20. Jahrhundert und wie ein Lauffeuer von Riga über Moskau, Berlin und München bis nach Tel Aviv führt. Kraus hat in seinem epochalem Werk die eigene Familiengeschichte so lange verfremdet und stilisiert, dass sie sich nun als literarisches Unive🐰rsum vor uns ausbreitet.

<p>Foto: Maurice Haas / © Diogenes Verlag</p><br/>
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Im Porträt: Meir Shalev und sein Roman “Zwei Bärinnen”

Von Maya Sela

Eine Geschichte, die mit dem Mord einer Schlange anfängt

Sieben Jahre nach seinem letzten Roman Der Junge und die Taube hat Shalev ein Buch über Rache und Männlichkeit geschrieben. Zum Erscheinen von Zwei Bärinnen erzählt er, zu welchen Gewalttaten er selbst fähig wäre, welchen Problemen der „neue Mann“ begegnet und warum er selbst gern auf die Rolle des politischen Predigers verzichtet.

<p>Foto: Bastian Schweitzer / © Diogenes Verlag</p><br/>
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