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»Buchhändler sind die leidenschaftlichsten und versiertesten Leser.«

Autor Benedict Wells gibt selten Interviews – aber wäre es nicht schade, ein schönes Gespräch über Europa, Populismus und den unabhängigen Buchhandel unveröffentlicht zu lassen? Fand Wells dann auch. 

<p>Foto: © Dirk Skiba</p><br/>

Ein Interview mit Stefan Hauck.

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Benedict Wells: Der Soundtrack

»Beck war spät dran, er raste mit dem Audi zur Schule. Aus den Boxen dröhnte Transmission von Joy Division.«

Schon der erste Satz von Benedict Wells’ Debütroman Becks letzter Sommer liefert den Soundtrack zur Geschichte, mit dem im Ohr es sich mindestens doppelt so gut liest. Glücklicherweise hat der Autor sich die Mühe gemacht, für jeden seiner Romane eine Playlist zu erstellen, so dass wir jederzeit wieder in die Geschichten eintauchen können. 

Hier kommen die vier Playlists für alle, die beim Lesen von Wells’ Romanen ständig denken: »Oh ja, das muss ich auch mal wieder hören!«, »Der Song passt perfekt zur Szene!«, oder auch »Ha, dazu habe ich Toni Bernardi in der Neunten ›Ich steh’ auf dich‹ gesagt, bevor Anna sich an ihn rangemacht hat und ich mich auf meinen rechten Schuh übergeben habe.«

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Krieg und Frieden. In der Transsibirischen Eisenbahn durch Russland – ein Abenteuerbericht von Benedict Wells

Gegen 17 Uhr füllt sich der Bahnhof in Wladiwostok. Ein Haufen Soldaten tritt schwatzend durch das Eingangstor und passiert die Sicherheitskontrolle, neben mir nimmt eine zahnlose alte Frau Platz. Sie hat offenbar Probleme mit ihrem Gepäck und redet minutenlang in klagendem Tonfall auf mich ein – dass ich kein Wort Russisch spreche: nicht so wichtig. Auf den Wartebänken gegenüber sitzen mehrere Familien mit Kindern, aber auch ein paar Rucksacktouristen, die auf Englisch miteinander reden und laut lachen, eine hat ein Fahrrad dabei. Noch sechs Stunden bis zur Abfahrt. Eine Woche wird die Fahrt mit der Transsib von Wladiwostok nach Moskau dauern. Es wird eine Reise durch Putins Russland, durch ein Land mit vielen Gesichtern und Meinungen, in einem alten Zug voller Geschichten.

<p>Foto: © Benedict Wells</p><br/>
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Benedict Wells über die Überarbeitung seiner früheren Romane. »Ich hatte als Autor noch nie so viel Spaß.«

Benedict Wells über die neuen Versionen von Spinner und Fast genial, was geändert wurde, worin sich die Überarbeitungen unterscheiden, wieso Becks letzter Sommer ein neues Cover hat und dazu auch schon ein bisschen, worum es im nächsten Roman gehen wird.

<p><em>Foto: © Bogenberger/autorenfotos</em></p><br/>
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