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W. Somerset Maugham  |  Zehn Romane und ihre Autoren  |  Hardcover Leinen, 464 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Hardcover Leinen, 464 Seiten
Erschienen in Okt. 1994

ISBN 978-3-257-06021-8
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

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W. Somerset Maugham
Zehn Romane und ihre Autoren

Aus dem Englischen von Matthias Fienbork

In diesen Studien über zehn große Romane der Weltliteratur betrachtet W. Somerset Maugham nicht nur die Persönlichkeiten und das Leben ihrer Autoren: er führt auch beispielhaft vor, wie Literaturkritik aussehen sollte. Das Buch ist eine amüsante Auseinandersetzung mit dem Handwerk des Schriftstellers und den Voraussetzungen, unter denen literarische Meisterwerke entstehen.

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»Amüsante Causerien nicht nur über die Autoren und ihre Zeit, sondern auch über die Kunst, Romane zu schreiben. Maugham hat einen Feind: die Avantgarde. Die politische – das versteht sich von selbst – und die ästhetische. Er wird nicht müde, immer wieder zu betonen: ›Der Roman ist kein Mittel zur Belehrung oder Erbauung, sondern eine Quelle intelligenter Unterhaltung.‹ Diese kleinen Spitzen machen den Charme seiner Argumentation aus. Wer will, mag hier an Adornos Gedanken zur Mimesis denken. Maugham schrieb, wie man in bestimmten Salons vielleicht einmal sprach: witzig und scharf, aber nie zu sehr, dabei immer mit einem Schuß Selbstironie.«die tageszeitung

»Wenn Maugham liest, wird er zum Zeitgenossen des jeweiligen Schriftstellers. Er erkennt keine Distanz an, die ihn von einem Werk der Literatur trennen könnte: keine Geschichte, keine Theorie. Er ist überzeugt, daß die wesentlichen Mittel des erzählerischen Handwerks über die Jahrhunderte die gleichen geblieben sind. Maughams Betrachtungen können über die Romanliteratur des 19. Jahrhunderts gerade auch für einen Schriftsteller eine gewinnbringende Lektüre sein. Seine Lehren sind gelegentlich so brauchbar, wie Lehren es überhaupt sein können.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Biographien illustrer Autoren trägt er mit dem Schwung eines großen Schriftstellers vor. Er ist eben, als geborener Erzähler, ein Praktiker des Menschenherzens gewesen, kein Theoretiker des Romans.«Süddeutsche Zeitung

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