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Martin Suter  |  Der Teufel von Mailand  |  Roman, Hardcover Leinen, 304 Seiten | € (D) 19.90 / sFr 35.90* / € (A) 20.50

Roman, Hardcover Leinen, 304 Seiten
Erschienen in Juli 2006

ISBN 978-3-257-06534-3
(D) 19.90 / (A) 20.50
sFr 35.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Martin Suter
Der Teufel von Mailand

Sonias Sinne spielen verrückt: Sie sieht auf einmal Geräusche, schmeckt Formen oder fühlt Farben. Ein Aufenthalt in den Bergen soll ihr Gemüt beruhigen, doch das Gegenteil tritt ein: Im Spannungsfeld von archaischer Bergwelt und urbaner Wellness, bedrohlichem Jahrhundertregen und moderner Telekommunikation beginnt ihre überreizte Wahrnehmung erst recht zu blühen – oder gerät die Wirklichkeit aus den Fugen?

Mehr zum Inhalt

Nach ihrer Scheidung von Frédérique Forster, einem Banker aus gutem Haus, möchte Sonia nur eines: einen Alptraum vergessen und ihren Seelenfrieden wiederfinden. Doch zunächst kommt es noch schlimmer: Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip in einer Diskothek verrutscht ihr auch noch die Wirklichkeit. Sonia kann auf einmal Geräusche sehen, Farben fühlen, Formen schmecken. Tief verstört beschließt sie, für eine Weile aus der Stadt zu verschwinden. In Val Grisch im Unterengadin steht ein kurioses Wellness-Hotel vor der Neueröffnung, und so undurchsichtig seine finanziellen Voraussetzungen auch erscheinen: Die junge Besitzerin ist Sonia sympathisch und muss sie nicht lange überreden, dort ihren Beruf als Physiotherapeutin wieder aufzunehmen. So landet Sonia in einem Dorf, das dem Tourismus bislang verschlossen blieb – und dies auch bleiben möchte. Doch bis sie das begreift, müssen sich Dinge ereignen, die auf Anhieb keinen Sinn ergeben. Erst als sie auf eine alte Engadiner Sage stößt, ist sie in der Lage, die Zeichen zu deuten – und für sich und ihre nächste Umgebung das Schlimmste zu befürchten.

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»Sollten Sie diesen Sommer in die Berge wollen, dürfen Sie auf gar keinen Fall ohne ›Der Teufel von Mailand‹ reisen. Sonja, die Heldin, hat Erholung bitter nötig. Schließlich hat ihr Ex-Mann gerade versucht, sie abzuknallen. Um diesem Albtraum zu entkommen, schluckt sie Acid und gerät auf einen Horrortrip: Sie kann Farben fühlen, Formen schmecken, Geräusche sehen. Als sie versucht, Normalität in ihr Leben zu bringen, und in Val Grisch als Physiotherapeutin in einem Wellness-Hotel anfängt, stößt sie auf eine alte Engadiner Sage und auf Zeichen, die nicht nur ihr ein böses Ende verheißen. Der perfekte Psychothriller für alle, die sich beim Entspannen gern die Ruhe rauben lassen.«Brigitte

»Suters neuer Roman ist eine raffinierte Mischung aus Psychodrama, Thriller, Heimatroman und Gesellschaftssatire. ›Der Teufel von Mailand‹ fesselt von Anfang bis Ende durch seine subtile Dramatik, seine geschickte Dramaturgie und die Schilderung der düsteren Atmosphäre des Dorfes im Engadin während eines sehr nassen Frühsommers.«NDR

»›Der Teufel von Mailand‹ ist ein Buch, das den Leser lesesüchtig macht. Der Stil Suters ist schlicht und klar, ohne große Allüren. Aber er ist sehr prägnant, und vor allem schafft Suter es, so zu schreiben, dass man förmlich hineingesogen wird in das Buch. Wer ein Buch sucht, das sich so richtig gut in einem Rutsch durchlesen lässt, mit regnerischer-Berg-und-Krimistimmung, der sollte sich dieses Buch beschaffen.«Deutsche Welle

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