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Liaty Pisani  |  Das Tagebuch der Signora  |  Roman, Hardcover Leinen, 288 Seiten | € (D) 19.90 / sFr 35.90* / € (A) 20.50

Roman, Hardcover Leinen, 288 Seiten
Erschienen in April 2007
Nicht lieferbar!

ISBN 978-3-257-06578-7

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Liaty Pisani
Das Tagebuch der Signora

Aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann

Der Neofaschismus ist in Italien wieder salonfähig. Und wer ihn an den Pranger stellen will, wird zum Schweigen gebracht. Schriftsteller Giorgio Zevi und Konzeptkünstler Frank Veronese erleben das am eigenen Leib. Als sie versuchen, brisante Informationen zur Vergangenheit gewisser Politiker zu veröffentlichen, schrecken ihre Gegner vor nichts zurück.

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Der italienische Faschist von heute kleidet sich businesslike und gibt sich als Mann von Welt, der mit »damals« nichts zu tun hat. Doch die Vergangenheit lässt sich nicht leugnen. Denn es gibt noch Leute mit unverfälschten Erinnerungen. Wie Signora Brandini. Sie hat in ihrem Tagebuch jene Ereignisse dokumentiert, die sich damals, im September 1943, in Meina am Lago Maggiore abgespielt haben – wie es zu dem Massaker an Zivilisten kam und wer daran beteiligt war. Zu der Zeit war sie 17 und musste mit ansehen, wie ihre Freunde ermordet wurden. Doch nicht nur die Erinnerung quält sie, noch viel mehr leidet sie darunter, dass die Schuldigen nie verurteilt wurden, dass sie unter falschem Namen ein angenehmes Leben führen und dass ihre Söhne das faschistische Gedankengut sogar im politischen Leben Italiens wiederaufleben lassen. Ihr Tagebuch muss deshalb an die Öffentlichkeit gelangen. Doch die darin Genannten haben natürlich kein Interesse daran, als Verbrecher dazustehen. Mit allen Mitteln versuchen sie, das Vorhaben zu vereiteln.

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»Im September 1943 fand in Meina, an den Ufern des Lago Maggiore, ein grauenhaftes Massaker statt. Unschuldige Juden mussten sterben, weil sie von ihren für den Verrat bezahlten Landsleuten denunziert wurden. Dieses verdrängte Stück italienischer Geschichte verknüpft die im Tessin lebende Autorin mit einer atemberaubenden Handlung.«Schweizer Illustrierte

»›Das Tagebuch der Signora‹ ist ein spannender Thriller, der Einblicke in ein Thema gewährt, das in Italien tabuisiert wird: der Faschismus gestern und heute.«Münchner Merkur

»Ein fesselnder Thriller, in dem die Vergangenheit die Hauptrolle spielt.«Für Sie

»Ein Thriller und ein Weckruf gegen das Vergessen der Greuel aus dem Zweiten Weltkrieg. Erschreckend aktuell.«Esslinger Zeitung

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