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Jessica Durlacher  |  Die Tochter  |  Roman, Taschenbuch, 336 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23351 Broschur, 336 Seiten
Erschienen in März 2003

ISBN 978-3-257-23351-3
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Jessica Durlacher
Die Tochter

Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers

›Die Tochter‹ handelt von der hartnäckigen Suche nach einer fast verlorenen großen Liebe, von Wahrheit und Lüge, von Opfern und Tätern, von Verantwortung und dem Versuch der Wiedergutmachung. Ein wunderbarer Liebesroman, eine faszinierende Geschichte mit unerwarteten Verwicklungen und ein wichtiges Buch über die großen Themen des Jahrhunderts.

Mehr zum Inhalt

Im Anne-Frank-Haus in Amsterdam lernen sie sich kennen: Max Lipschitz und Sabine Edelstein, beide Anfang zwanzig. Ungewöhnlich und schicksalhaft wie der Ort ihrer Bekanntschaft ist auch die Liebesbeziehung, die sich zwischen ihnen entspinnt. Zuweilen ist Max von Sabines Vergangenheitsbesessenheit irritiert, denn worüber er lieber schweigen möchte, darüber möchte sie fast manisch reden: über die kz-Vergangenheit ihrer beider Eltern. Dann ist Sabine auf einmal ohne Erklärung verschwunden, für Max ein lange anhaltendes Trauma. Erst fünfzehn Jahre später sieht er sie überraschend wieder: auf der Frankfurter Buchmesse, in Begleitung eines berühmten jüdischen Filmproduzenten aus Hollywood. Und sofort flammen die alten Fragen, die alten Verletzungen wieder auf. Erst allmählich kommt Max dahinter, welch tragischer Schock für Sabines Verschwinden damals verantwortlich war.

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»›Die Tochter‹ ist eine Liebesgeschichte von solcher Wucht, daß man weiter und immer weiter liest. Mit ihrer spannenden, gut lesbaren, witzigen, klugen und unterhaltenden Art zu erzählen, findet Jessica Durlacher zu einer unserer Zeit angemessenen Kultur der Erinnerung.«Die Furche

»Mit großer Virtuosität wird eine komplizierte Geschichte erzählt von Opfern und Tätern, von Schuld, Täuschung, Verrat und der Sehnsucht nach Vorbildern und Helden. Durlacher ist eine souveräne Erzählerin, die den Gefahren einer Schwarzweißmalerei auch dort nicht erliegt, wo rascher Beifall gewiß wäre.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Eine großartige Liebesgeschichte ist das. Und ein großer Zeitroman. Mit stupender Perfektion, großer Gedankenschärfe und mit ebensolcher Leichtigkeit erzählt.«Die Welt

»Eine bewegende Geschichte von den Traumata nach dem Grauen des Krieges und der Lager.«Bayerischer Rundfunk

»Der Roman ›Die Tochter‹ versteht eine Liebesgeschichte als Prisma, in dem Überleben und Schuldgefühle, Schweigen und Vergangenheitsbesessenheit zweier jüdischer Generationen sich bündeln. Der Erzählbogen verschränkt Täter und Opfer in rasantem Rollentausch.«Focus

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