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Michel de Montaigne  |  Tagebuch einer Reise nach Italien  |  Tagebuch, Taschenbuch, 432 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 21.90* / € (A) 12.30

Tagebuch, detebe 23675 Broschur, 432 Seiten
Erschienen in Dez. 2007

ISBN 978-3-257-23675-0
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 21.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Michel de Montaigne
Tagebuch einer Reise nach Italien

über die Schweiz und Deutschland
Aus dem Französischen von Ulrich Bossier

Zweihundert Jahre vor Goethe reist Michel de Montaigne nach Italien – mit neugierigem und staunendem Blick hält er 17 Monate und 8 Tage lang die Zustände und kulturellen Kuriositäten im Europa des 16. Jahrhunderts fest – ein Lesevergnügen nicht nur für Liebhaber von Reiseberichten.

Mehr zum Inhalt

In seinem erst 1770 in einer verstaubten Truhe wiederentdeckten Tagebuch hält Michel de Montaigne unvoreingenommen die zahlreichen Begegnungen, fremden Landschaften und ungewohnten Sitten fest, denen er 1580/81 auf seiner Bade- und Kulturreise mit neugierigem Blick begegnete: So lobt er das deutsche Essen, wohnt einer Teufelsaustreibung und einer öffentlichen Hinrichtung bei. In Rom erhält er eine päpstliche Audienz (mit Fußkuss) und besucht Kurtisanen, allerdings – so versichert er uns – nur, um mehr über deren erotische Künste zu erfahren, nicht aber um diese selbst zu genießen. Nach Jahren der Abgeschiedenheit im Turm seines Schlosses stellt diese Reise gleichzeitig Montaignes Rückkehr in die Welt dar. Die vortreffliche Neuübersetzung von Ulrich Bossier ist erstmals 2005 erschienen.

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»Die Neuübersetzung von Ulrich Bossier macht das ›Tagebuch‹ jetzt dem deutschsprachigen Publikum in einer Sprache zugänglich, die in ihrer Unmittelbarkeit und unverstaubten Frische die des Autors wiedergibt ... Es ist die Reise eines unbefangenen, glänzenden Beobachters, der vorurteilslos wie in seinen ›Essais‹ in die Welt blickt.«Neue Zürcher Zeitung

»Diese präzisen Beobachtungen von einem Autor, dessen Gedanken man aus den ›Essais‹ so gut kennt, machen Montaignes Reisetagebuch zu einer der vorzüglichsten Quellen über die europäische Vormoderne.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Aus Frankreich durch Lothringen und Elsass zieht er bis Baden in der Schweiz, von da auf deutscher Seite bis Augsburg und München, durch Tirol und Italien, und sieht endlich Rom. Wie ein stracker, feiner, zartgesinnter, sich selbst beobachtender, neugieriger, mit einer gewissen anmutigen Eitelkeit behafteter französischer Edelmann in fremden Ländern hervortritt, ist wohl auf keine andere Weise zu schauen und zu erfahren.«Johann Wolfgang von Goethe

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