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Ian McEwan  |  Am Strand  |  Roman, Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 23788 Broschur, 208 Seiten
Erschienen in Nov. 2008

ISBN 978-3-257-23788-7
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Ian McEwan
Am Strand

Aus dem Englischen von Bernhard Robben

Das Schlimmste am Heiraten ist die Hochzeitsnacht. Zumindest für Edward und Florence, 1962 im prüden England. Begierde und Befangenheit, Anziehung und Angst sind miteinander im Widerstreit in der Hochzeitssuite mit Blick aufs Meer. Die Nacht verändert das Schicksal der Liebenden – für immer.

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Juli 1962. Edward und Florence sitzen, frisch verheiratet, in ihrer Flitterwochensuite am Strand von Chesil Beach und essen zu Abend. Beide können nicht verbergen, wie nervös sie der Gedanke an die nahende Hochzeitsnacht macht. Noch ist nicht die Epoche, in der man offen über Sex spricht ... Jene Nacht aber wird das Leben der Liebenden verändern, wird sie einander so nah bringen und so fremd werden lassen, wie sie sich das nie vorgestellt hatten. Abermals erzählt Ian McEwan von einem Ereignis, nach dem nichts mehr ist, wie es war. In brillanter Sprache, temporeich, atmosphärisch, unerbittlich präzise und gleichzeitig voller Gefühl schildert er eine Schicksalsnacht – und ihre Vor- und Nachgeschichte.

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»Ein Strand, zwei Menschen, ein Abend – so einfach ist große Literatur. Wenn es einen Moment der Literatur gibt, dann ist es der Wendepunkt. Literatur erzählt von Möglichkeiten, die sich an solchen Punkten ergeben, spielt ihre Folgen durch. Einer der Chefanalytiker derartiger Wendepunkte ist seit Jahren – und von Roman zu Roman deutlicher, nackter – der britische Schriftsteller Ian McEwan. Wie ein Meisterwerk des Fin de Siècle liest sich ›Am Strand‹, dieses nächtlich funkelnde Porträt eines untergegangenen Landes, einer untergegangenen Zeit, einer untergehenden Liebe.«Die Welt

»›Am Strand‹ ist ein Hochzeitsnachtskatastrophenroman: Beklemmender kann man das Desaster zweier sich verfehlender Liebenden kaum schildern. Dabei hätte auch der Roman selbst leicht im Desaster enden können, denn McEwan wagt viel. Was er sich vorgenommen hat, ist die Schilderung einer missglückten Hochzeitsnacht und ihrer Vorgeschichte bis ins kleinste Detail. Nicht genüsslich, sondern gnadenlos werden Scham und Verlangen und die Wege von Zungen und Händen, werden Lust und Not und Ekel beschrieben, ohne dass McEwan seine Leser darüber zu Voyeuren werden ließe. Bernhard Robben hat dies klar, hart und einfühlsam ins Deutsche übersetzt. Kühl und mit einer Präzision, die ans Bösartige grenzt, verfolgt McEwan in dieser genialen Tragödie der Verkennungen, wie zwei Liebende einander immer wieder verfehlen, um Millimeter nur und am Ende endgültig.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ian McEwans Schilderung dieser fehlgeschlagenen Hochzeitsnacht ist ein makelloses Kabinettstück. Er sieht den Vorgang kühl und detailfreudig von außen und versetzt sich zugleich einfühlend hinein. Er hat ein unparteiisches Auge für Missverständnisse und Ambivalenzen. Im Wechsel widmet er sich den körperlichen wie den seelischen Vorgängen und zeigt unaufdringlich die Rolle der läppischen Regeln und Sprechverbote jener Zeit.«NZZ am Sonntag

»Das Drama der Hochzeitsnacht steht im Zentrum des Romans ›Am Strand‹ und macht ihn vom ersten bis zum letzten Satz zur spannenden Lektüre. Und wie von Ian McEwan gewohnt, erweist er sich auch in dieser ihrem Gegenstand entsprechend auf altmodische Weise daherkommenden Geschichte als Meister der subtilen Gestaltung psychologischer und gesellschaftlicher Befindlichkeiten. Selten empfiehlt sich ein Buch so uneingeschränkt jungen und alten Lesern beiderlei Geschlechts.«Radio Bremen

»Ein Drama in fünf Kapiteln, die neben dem Höhepunkt Hochzeitsnacht, diesem Tiefpunkt ihrer Liebe, die Vor- und Nachgeschichte der beiden Liebenden erzählt: wie sie sich trafen, wer sie waren, woher sie kamen, wie es schließlich endet. Alles in einer wunderbar geschmeidigen Sprache, ironisch und dennoch mitfühlend, nicht einen Augenblick lang peinlich oder schwül. Dem Autor McEwan geht es um die kleinen Momente im Leben, die sich später als die wesentlichen Wendepunkte erweisen.«Norddeutscher Rundfunk

»›Am Strand‹ erzählt Ian McEwan von der Katastrophe einer Hochzeitsnacht - ein Meisterwerk. Ian McEwan, einer der bedeutendsten britischen Schriftsteller, versteht es meisterhaft, die Seelenqualen, das verworrene Innenleben, das undurchdringliche Nebeneinander von Zuneigung und Scham, Ekel und Begehren, das Bangen und Fiebern in seinen Figuren zu schildern. McEwan hat einen bewegenden Roman geschrieben, ein großes Buch über eine Liebe, die an der Sprachlosigkeit scheitert, an mangelndem Einfühlungsvermögen und an der Unfähigkeit zu verzeihen.«Frankfurter Neue Presse

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