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Erich Hackl  |  Als ob ein Engel  |  Erzählung, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 12.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23919, 176 Seiten
Erschienen im Sept. 2009

ISBN 978-3-257-23919-5
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 12.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Erich Hackl
Als ob ein Engel

Erzählung nach dem Leben

Mendoza, eine beschauliche argentinische Provinzstadt am Fuße der Anden. Der 8. April 1977 ist der letzte Tag, den Gisela Tenenbaum, 22, mit Sicherheit noch erlebt hat. Ihr weiteres Schicksal ist ungewiss. Über eine junge Frau, die sich treu geblieben und dabei verlorengegangen ist. Erich Hackl hat nach den Erinnerungen ihrer Eltern, Schwestern und Freunde ihr Leben rekonstruiert – bis hin zu der Zukunft, die sie hätte haben können.

Mehr zum Inhalt

Mendoza, eine beschauliche argentinische Provinzstadt am Fuße der Anden. Der 8. April 1977 ist der letzte Tag, den Gisela Tenenbaum, 22, mit Sicherheit noch erlebt hat. Ihr weiteres Schicksal ist ungewiss. Wie geht eine Familie heute damit um, dass ihr Kind – Gisi – vor vielen Jahren spurlos verschwunden ist? Entführt, gefoltert, getötet? Gisi ist weg und doch da, schmerzlicher, als wenn sie früh verstorben wäre. Erich Hackl hat die Geschichte ihrer Familie aufgeschrieben – Österreicher jüdischer Herkunft, die 1939 nach Argentinien flohen –, Gisis Engagement gegen das Unrecht, ihre verzweifelte Arbeit im Untergrund für eine Sache, die dann doch verloren war.

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»Die Rekonstruktion von Giselas Lebensweg geschieht in Hackls unverwechselbarer Mischung aus Distanz und Nähe, Fiktion und Fakten - zusammengefügt aus vielstimmigen Fragmenten. Wieder ist ihm auf diese Weise ein großes, aber völlig unpathetisches Stück Erinnerungs- und Trauerarbeit gelungen.«Esslinger Zeitung

»Gisela Tenenbaum muss eine außergewöhnliche junge Frau gewesen sein. Erich Hackl hat mit Freunden und Angehörigen Gespräche geführt, die er in einem unprätentiösen Parlando zu einer vielstimmigen Erzählung zusammenführt. ›Als ob ein Engel‹ ist auf intelligente Weise berührend, ohne rührselig zu sein. Die ›Erzählung nach dem Leben‹ wirft Fragen auf, die den Leser beunruhigen, gerade weil sie sich nicht beantworten lassen.«Süddeutsche Zeitung

»Erich Hackls Buch ›Als ob ein Engel‹ hat mich wochenlang bewegt. Das Schicksal einer jungen Frau, die mit gleichgesinnten Freunden den aussichtslos erscheinenden Kampf gegen die Diktatur aufnimmt und mit dem Leben bezahlt, ist als Story bewegend und durch die Darstellungsform des Autors persönlich und authentisch.«Die Presse

»Eine traurige, mit größter Sorgfalt recherchierte und mit größter Liebe montierte Erzählung.«WOZ

»›Als ob ein Engel‹ ist Erich Hackls schwierigstes, sein schönstes, vielleicht sein bestes Buch.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Erich Hackl hat eine großartige transatlantische Familiengeschichte von Verfolgung und Widerstand geschrieben.«Der Standard

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