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Miranda July  |  Zehn Wahrheiten  |  Erzählung, Taschenbuch, 272 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23938 Broschur, 272 Seiten
Erschienen in April 2009

ISBN 978-3-257-23938-6
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Miranda July
Zehn Wahrheiten

Aus dem Englischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann

Zugegeben: Die Menschen in Miranda Julys Geschichten sind sonderbar. Sie haben merkwürdige Obsessionen, verlieben sich möglichst hoffnungslos, wohnen gern in Luftschlössern, sind einsam und stoßen das Glück von sich, wenn es einmal anklopft. Aber Sie etwa nicht?

Mehr zum Inhalt

Ein junges Mädchen verliebt sich in ein geheimnisvolles Wesen, einen körperlosen Schatten, der nachts von ihr Besitz ergreift. Ihr Glück ist vollkommen, bis sie den schrecklichen Fehler begeht, etwas Wunderbares für etwas Wirkliches aufzugeben. Ein Mann und eine Frau haben sich nicht mehr viel zu sagen, bis sie als Statisten auf einem Filmset ein turtelndes Paar im Restaurant spielen sollen – und es auf einmal wieder sind. In Miranda Julys Erzählungen wird das Alltägliche wieder zum Wunder und das Skurrile so selbstverständlich wie Gespräche übers Wetter. Sechzehn Stories von bizarr bis sexy, von zärtlich bis verstörend.

StimmenAlle anzeigen

»Miranda July versteht es meisterhaft, mit der knappen Form der Kurzgeschichte umzugehen. Enorm komisch und äußerst unterhaltsam.«Literaturen

»Vorsicht, diese Autorin könnte Ihr Leben verändern: Miranda July hat die Kurzgeschichte für unsere Zeit neu erfunden.«Die Zeit

»Die Kurzgeschichten der jungen amerikanischen Künstlerin, Regisseurin und Autorin Miranda July sind eine einzige Abfolge von Übersprungshandlungen. Miranda July hat kein Selbsthilfebuch geschrieben und genauso wenig Liebesgeschichten für deformierte Stadtneurotiker, die schon mal was von Poststrukturalismus gehört haben. Sie hat mit visuellem Instinkt Figuren für eine Performance erfunden, Wunschmaschinen, die sie auf Autopilot gestellt hat: Nicht die Sehnsucht der Menschen, sich zu binden, interessiere sie, hat Miranda July in einem Interview gesagt, sondern "die Dinge, die sie sich einfallen lassen, genau das zu verhindern". Sie nutzt die Übersprungshandlung auch zum Schreiben. Und das kann diese übertalentierte Künstlerin derart schlafwandlerisch, als würden ihr die Sätze einfach so passieren. Manchmal wirken ihre Geschichten zwar ein wenig, als hätte Miranda July um die schönsten defekten Aphorismen aus ihrem Moleskine-Block einen Plot gewickelt. Aber nur so können sie eine Gegenwärtigkeit, Zufälligkeit und Gegenwärtigkeit entwickeln, fast wie im richtigen Leben. Ein schonungsloser Sound, rührend und auch lustig, traurig, und weise.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Brillant. Tieftraurige, schreiend komische Stories. »Mach ein ermutigendes Spruchband«, war einer der Aufträge in Julys Kunstprojekt ›Learning to Love you more‹. Mit ›Zehn Wahrheiten‹ legt die Künstlerin eine ganze Kollektion von Spruchbändern vor, die Mut machen zu leben, zu lieben und Atemberaubendes zu schaffen.«NZZ am Sonntag

»Miranda July lesen heißt, das Skurrile zur Normalität zu erklären, heißt, Menschen dabei zuzusehen, wie sie das Kamel durchs Nadelöhr balancieren. Ein spektakuläres Debüt – man muss bis zu Raymond Carvers erstem Erzählband zurückgehen, um etwas ähnlich Aufregendes und Originelles zu finden.«Spiegel Online

»Im Grunde handeln Miranda Julys Erzählungen von diesen zwei Dingen: vom Blick in den Abgrund zwischen einem Menschen und dem Rest der Welt und von den tastenden Schritten, mit denen diese Menschen den Abgrund im Glücksfall auf schwankenden Brückchen überqueren können.«Süddeutsche Zeitung

»Ihre Kunst wurde gelobt, ihr Spielfilm gefeiert, jetzt schreibt sie auch noch tolle Kurzgeschichten: Wer ist Miranda July?«Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Miranda July ist so etwas wie ein Gesamtkunstwerk. Das Thema in all ihren Werken ist die Liebe.«Brigitte

»Sie ist das Allround-Talent der amerikanischen Kulturszene: Ob Performance, Videokunst, Spielfilm oder jetzt auch Kurzgeschichten – Miranda July gelingt einfach alles.«Brigitte

»Was für traurige, was für verrückte, was für unglaubliche Geschichten: so zärtlich, so schonungslos, pure Zauberei.«Der Spiegel

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