Logo Diogenes Verlag
5
Wolfgang Amadeus Mozart, Horst Wandrey (Hg.)  |  Briefe  |  Brief, Taschenbuch, 464 Seiten | € (D) 12.90 / sFr 22.90* / € (A) 13.30

Brief, detebe 21610 Broschur, 464 Seiten
Erschienen in Okt. 2005

ISBN 978-3-257-21610-3
(D) 12.90 / (A) 13.30
sFr 22.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Wolfgang Amadeus Mozart
Briefe

Herausgegeben von Horst Wandrey

Wer Mozart wirklich kennen will, wer sich nicht begnügen will mit dem populären Bild des Wunderkindes, des gleichsam wie in einem Rausch dahinlebenden Götterlieblings, der leichthändig seine Melodien aus einem Füllhorn gießt, wer im Gegenteil die tatsächlichen Lebensumstände Mozarts und seine Zeit kennenlernen will, der muß Mozarts Briefe lesen.

Mehr zum Inhalt

Als Wunderkind, das mit sechs angefangen hatte zu komponieren, wurde Mozart in halb Europa gefeiert – eine Höllentournee, die den Knaben gesundheitlich auszehrte. Konzertaufenthalte führten ihn in alle bedeutenden Städte und immer wieder nach Wien – Reisen, von denen ihn der Erzfürstbischof von Salzburg, in dessen Diensten er stand, immer öfter zurückbeorderte. 1781 kam es zum Bruch, und Mozart ging nach Wien. Nach anfänglichen Erfolgen und der Heirat mit Constanze Weber entzog sich ihm die Gunst des Hofes und des Wiener Publikums immer mehr. In seinem 36. Lebensjahr starb er, zwei Kinder, eine Witwe, Schulden und ein unvollendetes Requiem hinterlassend, nicht zu vergessen seine Briefe, die so frisch und so originell sind wie seine Musik.

StimmenAlle anzeigen

»Mozart war ein großer Briefschreiber; von den großen Komponisten war sicher er es, der die meisten Briefe hinterlassen hat. Ohne Prätention geschrieben, von größter Lebendigkeit, Darstellung künstlerischer, höfischer, bürgerlicher Zeitumstände, ein Zeitdokument von höchstem Interesse, oft wie von selbst dramatische Form annehmend bei dem geborenen Dramatiker, der Mozart war.«Stephan Hermlin

»Geben die Briefe so schon ein festumrissenes, treues Bild der Persönlichkeit Mozarts, wie es der aus zweiter Hand schöpfende Biograph so leicht nicht zu zeichnen vermag, so sind sie doch zugleich auch kultur- und musikhistorische Zeitdokumente von seltener Frische und Originalität. Wir lernen die Musikpraxis der verschiedenen Höfe und Städte kennen; erfahren von den engen und kleinlichen Verhältnissen der Salzburger Hofkapelle ebenso wie von den großen Pflegestätten von Oper und Sinfonie, Paris und Wien, lesen über das lebhafte Musik- und Theaterleben der kurpfälzischen Residenz nicht weniger als über die große italienische Opernkunst. Von erstaunlichen Einsichten zeugen die zahlreichen Urteile über Kunst und Künstler, die treffsichere Charakterisierung bestimmter Bewegungen, Strömungen und Schulen im Musikleben jener Jahre. Endlich aber erhält man aus der Fülle dieser Selbstzeugnisse auch manche wertvollen werkgeschichtlichen Aufschlüsse.«Aus dem Nachwort des Herausgebers

»Die dokumentarische Bedeutung von Mozarts Briefen, gerade auch seiner Äußerungen über sich selbst, ist nicht zu überschätzen.«Kindlers Literatur Lexikon

Lesezeichen / Weitersagenschliessen