Jean de Brunhoff
Jean de Brunhoff
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Ein Fall für Kati Hirschel
Esmahan Aykol
Wilhelm Busch, Friedrich Bohne (Hg.), Wilhelm Busch (Ill.)
Petros Markaris
Spannende und entspannende Geschichten von Joseph Roth, Patricia Highsmith, Ingrid Noll, Bernhard Schlink, Doris Dörrie, Jakob Arjouni und anderen
Daniel Kampa (Hg.)
Muriel Spark
Slawomir Mrozek
Eine Biographie
Johannes Willms
Erinnerungen eines Zeitgenossen
Léon Gozlan
Essays und Zeugnisse von Victor Hugo, Gustave Flaubert, Oscar Wilde, Hugo von Hofmannsthal, Georges Simenon, Friedrich Dürrenmatt u.a.
Claudia Schmölders (Hg.)
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Dick Francis
Fatou Diome
Viktorija Tokarjewa
Benedict Wells
Joseph Roth
Eine Erzählung
Helmuth von Moltke
Kleinere Schriften II
Arthur Schopenhauer, Arthur Hübscher (Hg.)
Juan Arias im Gespräch mit Paulo Coelho
Juan Arias
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Eine Erzählung aus der Zeit Christi
Lewis Wallace
Die Geschichte einer Freundschaft
Jean-Jacques Sempé, Jean-Jacques Sempé (Ill.)
und andere Meistererzählungen
Adalbert Stifter
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Eine tragische Komödie
Friedrich Dürrenmatt
37,2 am Morgen
Philippe Djian
Hannah Green
Commissario Brunettis dreizehnter Fall
Donna Leon
Ein listenreiches Buch über Bücher
Steven Gilbar
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Oscar Wilde
Reiner Zimnik
Herman Melville
Doris Dörrie
Amélie Nothomb
Die Reise des Malers John Webber mit Captain Cook
Lukas Hartmann
John Irving
Muriel Spark
Gespräche
Loriot, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)
Ross Macdonald
Doris Dörrie
Urs Widmer
Arnon Grünberg
Dick Francis
Beat Sterchi
Charles Baudelaire
Alfred Komarek
Muriel Spark
Commissario Brunettis vierzehnter Fall
Donna Leon
und andere Geschichten aus der Business Class
Martin Suter
Eine kleine persönliche Geschichte der Weltliteratur
W. Somerset Maugham
Die Schweiz und die Flüchtlinge 1933–1945
Alfred A. Häsler
Amélie Nothomb
und andere Stücke
Slawomir Mrozek
Gustave Flaubert
H.A. Rey, Margret Rey, H.A. Rey (Ill.)
Paulo Coelho
Franz Kafka
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Albert Einstein, Helen Dukas (Hg.), Banesh Hoffmann (Hg.)
Gustave Flaubert, Helmut Scheffel (Hg.)
D.H. Lawrence, Richard Aldington (Hg.)
William Faulkner
Wolfgang Amadeus Mozart, Horst Wandrey (Hg.)
Paul Cézanne
Tagebuchnotizen, Gedichte
Franz Schubert, Erich Valentin (Hg.)
Ludwig van Beethoven, Erich Valentin (Hg.)
Anton Cechov
Rainer Maria Rilke
Friedrich Dürrenmatt, Max Frisch, Peter Rüedi (Hg.)
Gustave Flaubert, Ivan Turgenev, Peter Urban (Hg.)
Jason Starr
Ein Fall für den Frisör
Christian Schünemann
Martin Walker
Walter Nigg
Urs Widmer
und andere Erzählungen
W. Somerset Maugham
Hugo Loetscher
Mark Twain
W. Somerset Maugham
Ausgewählte Romane
Georges Simenon
Walter E. Richartz
Geschichten aus der Welt des Managements
Martin Suter
Neue Geschichten aus der Welt des Managements
Martin Suter
Der Erzähler steigt in den Zug Richtung Basel, seine Heimatstadt – und findet sich in vergangenen Zeiten, in seiner Jugend wieder. Alles ist bei seinen Eltern beim alten – selbst die Siphonflasche steht noch funkelnd bei den Alkoholika des Vaters. Nur den eigenartigen Mann, der da gekommen ist, kennen die Eltern nicht, und was sie vermissen, ist ihr kleiner Sohn. Eine Zeitreise durch mehrere Leinwände beginnt.
Eigentümlich alt sah sie aus, die Polizeiwache, mit jenem historischen Ungetüm von einem Telefon aus schwarzem Bakelit. Dass ein anderer Mann seine Wohnung besetzt habe und die Tür plötzlich wie von früher aussah, als er aus dem Kino zurückkam, das konnte er einem anderen erzählen, nicht aber diesem Polizisten in seiner Uniform wie ein Husar und mit jener riesigen Pistole im Gurt. Aus seiner Wohnung vertrieben, streift unser Held ratlos durch die Straßen, landet am Bahnhof, steigt in den Zug Richtung Basel, seine Heimatstadt – und findet sich auch dort in vergangenen Zeiten, in seiner Jugend wieder. Alles ist bei seinen Eltern beim Alten – selbst die Siphonflasche steht noch funkelnd bei den Alkoholika des Vaters. Nur den eigenartigen Mann, der da gekommen ist, kennen die Eltern nicht, und was sie vermissen, ist ihr kleiner Sohn. Eine Zeitreise durch mehrere Leinwände beginnt.
»Urs Widmer ist der Zauberer unter den Schweizer Schriftstellern. In seiner wunderbaren Erzählung ›Der blaue Siphon‹ läßt er Vater und Sohn die Plätze tauschen, über zwei Städte und fünfzig Jahre hinweg. Widmer schlägt Einstein, der mit solchen Zeitreisephantasien ein für alle Mal Schluß gemacht hat (weil Zeit und Raum zusammenhängen), nicht nur ein Schnippchen, sondern er dreht ihm eine richtige Nase. In meiner Welt, heißt das, gelten deine Naturgesetze nicht. Nun war das schon immer so, aber wenige Schriftsteller haben die Freiheit, die ihnen die Literatur gibt, so großzügig in Anspruch genommen, in der Schweiz schon gar nicht. Wenige auch sind so verspielt und betreiben wiederum das Spiel mit solchem Ernst wie Urs Widmer, nicht nur in dieser Erzählung.«Das Magazin
»Ich habe selten ein spannenderes Buch gelesen und war selten so betört und verführt und mitgenommen wie von diesen siebenundneunzig Seiten. Wenn ich beim Nobelpreis mitreden dürfte, dieses Buch wäre für mich ein starkes Argument.«Badische Zeitung
»Wer kann heute noch glitzernde, glücksüberstrahlte Idyllen erzählen? Wer eine Geschichte über den Golfkrieg und die A-Bombe? Wer ein Märchen für Erwachsene von – sagen wir: fünfzehn an? Und wer eine Liebesgeschichte über Lebende und Tote, die uns traurigfroh ans Herz geht? Die Antwort: Urs Widmer. Er kann all dies aufs Mal und auf weniger als hundert Seiten – auf den siebenundneunzig seiner Erzählung ›Der blaue Siphon‹, die mir für zweieinhalb Stunden das Gefühl wiedergeschenkt hat, mit dem ich mich als Kind staunend in meinen liebsten Geschichten verlor, und die ich ohne Zögern ein kleines Meisterwerk nennen würde. Und all das ist, eine Rarität in der deutschen Literatur, tiefsinnig und extrem unterhaltend zugleich.«Die Zeit
»Sehr gut geschrieben. Ein ruhiges, nachdenkliches poetisches Buch. Ein Buch, das sich zu lesen lohnt!«Literarisches Quartett