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Doris Dörrie  |  Das blaue Kleid  |  Roman, Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Roman, detebe 23376 Broschur, 192 Seiten
Erschienen in Jan. 2004

ISBN 978-3-257-23376-6
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Doris Dörrie
Das blaue Kleid

Florian hat seinen Geliebten durch den Tod verloren, Babette ihren Mann. Die Suche nach dem blauen Kleid bringt die beiden zusammen: Geteiltes Leid ist halbes Leid? Wenn es nur so einfach wäre...

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Eine Gedächtnismodenschau für Alfred, seinen vor einem Jahr an Krebs gestorbenen Geliebten, wollte Florian organisieren. Aus jeder Kollektion ein geniales Stück: das tomatenrote Wickelkleid von 1996, die schwarzen Kaschmirschlaghosen von 1998, das cremeweiße Satinetuikleid von 1999 – und natürlich das blaue Kleid vom Frühling 2000. Auf der Suche nach je einem der Modelle gerät Florian an Babette, die das blaue Kleid, ein Traum aus mittelmeerblauem Organza, gekauft hatte. »Das Kleid wird Ihr Leben verändern!«, hatte Alfred ausgerufen, als er Babette damit zögerlich aus der Kabine treten sah. Und der Modeschöpfer hatte nicht zuviel versprochen: So vieles war seitdem geschehen. Eine Geschichte über die Liebe und den Tod – die beiden Themen, die die Weltliteratur schon immer beschäftigt haben.

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»Klischeefrei und lebensklug jongliert Doris Dörrie mit den großen Themen Liebe, Abschied und Tod. Nach der Lektüre hatte ich das Gefühl, dass ein bißchen Trost in unsere chaotische Welt eingezogen ist.«Brigitte

»Hilft immer, dieses Buch: Es gibt ein Leben nach dem Tod des Geliebten. Es gibt eine Liebe nach der Liebe. Sehnsucht kann man nicht verlernen.«Die Welt

»Liebe und Tod: Den großen Themen der Weltliteratur heute noch etwas Neues, Originelles abringen zu wollen, dazu noch kurz und unterhaltend, dazu gehört schon eine Menge Mut. Doris Dörrie hat diesen Mut und legt auf 177 Seiten eine Geschichte vor, in der sie mit leichter Hand am ganz großen Rad dreht. Temporeich und amüsant bringt die Autorin ihre Geschichte zu einem ermutigenden Schluß. Doris Dörrie serviert mit leichter Hand schwere Kost. Ohne Nachgeschmack – aber mit einer heiteren Lebensweisheit, die hierzulande selten geworden ist.«Radio Bremen

»Wie wird die Muse reagieren, die Doris Dörrie geküßt hat, wenn man ihr sagt, daß ihr Musenkind ein heiteres Buch voller ermunternder Szenen hervorgebracht hat, das Sinnfragen bestimmt nicht beantworten, wohl aber manch fade Stunde ins Nichts einer unterhaltsamen Fiktion auflösen kann? Das blaue Kleid, die letzte und überragende Schöpfung eines krebskranken Designers, wird, so przophezeit dieser selbst, jede Frau, die es trägt, verwandeln; und wer sich auf Doris Dörries Buch, dem es den Titel gibt, einlassen will, wird sich mit ihm ebenfalls leichtfüßiger fühlen und leichtsinniger sein als sonst.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Ein Geheimnis der Erzählerin Dörrie ist es, daß sie (wie auch in den besten ihrer Filme) den Blick nicht abwendet, das Banale zuläßt und dem Sentimentalen keinen großen Raum gibt: Ihr gelingt eine perfekte Mischung aus Erhabenheit und Leichtigkeit – und so am Ende das Kunststück, glaubwürdige Figuren reden, handeln, leiden und (an sich) zweifeln zu lassen. Bis zum Schluß hält Doris Dörrie ihre raschen Stimmungs- und Perspektivwechsel durch, nichts ist zu viel in diesem Roman, nichts zu dick aufgetragen – alles grundiert von einer tiefen Verzweiflung, die auch die bizarren und sogar ulkigen Begebenheiten zuläßt und trägt.«Der Spiegel

»›Das blaue Kleid‹ liest sich süffig und in einem Rutsch. Natürlich bleibt die Autorin ihren Themen treu: der Liebe, den Schmerzen und dem ganzen verdammten Zeug. Dabei ist der Blick auf ihre Figuren ein durchwegs liebevoller. Sie denunziert sie nicht, auch wenn sie ihnen die Hosen runterläßt. Die Figuren können sich des Mitgefühls der Dörrie sicher sein, die noch der traurigsten Szene Komisches abschaut und der komischsten Begebenheit etwas Traurigkeit zugesteht. Es ist dieser stetige Wechsel von Aufmunterung und Trübsinn, der den Leser bei der Stange hält, denn manchmal ist die Trauer eben zum Prusten komisch und das Glück bloß ein großer Seufzer.«Wiener Zeitung

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