Yadé Kara
Bernard Mac Laverty
oder der Optimismus
Voltaire
Sheridan Le Fanu
Patrick Modiano, Jean-Jacques Sempé
Anton Cechov, Peter Urban (Hg.)
Daten zu Leben und Werk
Peter Urban
Jakob Arjouni
Geistreiche Sinn- und Schlußreime
Angelus Silesius
Jakob Arjouni
Friedrich Glauser
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
H.A. Rey, H.A. Rey (Ill.)
Dick Francis
Magdalen Nabb
oder Die beiden Musiker
Honoré de Balzac
Andrea De Carlo
die gute Schlange
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Selbstportrait der Künstlerin als junge Frau
Muriel Spark
Für seinen Sohn hatte Sempé zusammen mit Goscinny einst die Kinder-Klassiker vom ›Kleinen Nick‹ geschaffen. Aber Sempé hatte auch eine kleine Tochter, die ihre eigene Heldin forderte. Seit 1973 füllte sich das Atelier des Zeichners mit Skizzen. Doch die Geburt der Catherine Certitude wollte und wollte nicht zustande kommen, bis Patrick Modiano die Entwürfe sah und die Kleine begeistert adoptierte. Die kleine Catherine lebt mit ihrem Papa in Paris. Dieser handelt mit geheimnisvollen Paketen nachts in einer großen Lagerhalle, unter den mißbilligenden Blicken seines Compagnons Casterade. Catherine spürt, daß es besser ist, ihm keine Fragen über seinen Beruf zu stellen. Beide träumen davon, Catherines Mama nach Amerika nachzureisen, die dort als Tänzerin arbeitet. Als einmal Kisten mit kleinen Figuren ankommen, Tänzerinnen, die zum Teil durch den Transport beschädigt waren, kleben Catherine und ihr Papa die Bruchstücke aneinander. »Na, Catherinchen, möchtest du nicht auch Tänzerin werden? So wie Mama?«
»›Catherine, die kleine Tänzerin‹ ist ein Geniestreich von Jean-Jacques Sempé und Patrick Modiano für Spinner jeden Alters – und solche, die es werden wollen.«Abendzeitung
»Diese Bilder vom Starzeichner Sempé zu ›Catherine, die kleine Tänzerin‹ sind zart und leicht, so wie die Erinnerung sie hochspült aus dem Meer des Vergessens. Die Aquarelle, wie ausgeblichene Kinderkleider und die fragmentarischen Zeichnungen pointierten das Schwebende der Geschichte.«Frankfurter Rundschau
»Wer den kleinen Nick, den frechen und kecken Buben, eine Erfindung des Zeichners Jean-Jacques Sempé, liebgewonnen hat, wird auch mit Catherine seine Freude haben. Die Geschichte ist von Patrick Modiano auf jene besondere und freundliche Weise erzählt worden, die nie Kumpanei mit dem Leser anstrebt, aber Menschenschicksale deutlich werden lässt. Und von Sempé stammen jene so luftig und leicht hingezeichnet wirkenden Bilder, die im Detail ihren Witz offenbaren und die, wenn man sie genau genug betrachtet, erstaunlich präzise Auskunft geben über Menschen und ganz heimlich mitteilen, was wir von ihnen zu halten haben.«Salzburger Nachrichten