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Banana Yoshimoto  |  Dornröschenschlaf  |  Erzählung, Taschenbuch, 176 Seiten | € (D) 8.90 / sFr 15.90* / € (A) 9.20

Erzählung, detebe 23264 Broschur, 176 Seiten
Erschienen in Jan. 2001

ISBN 978-3-257-23264-6
(D) 8.90 / (A) 9.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Banana Yoshimoto
Dornröschenschlaf

Drei Erzählungen von der Nacht
Aus dem Japanischen von Annelie Ortmanns

Schlafsucht, Alkohol, geheimnisvolle Begegnungen – drei Geschichten von der Nacht und vom Wiedererwachen aus tiefem Schlaf, drei Geschichten über Frauen, deren Herzen und Seelen nicht zur Ruhe kommen. »Diese drei Geschichten sind sozusagen Geschwister – in gewissem Sinne könnte man sie vielleicht sogar als eine einzige große Erzählung ansehen.« Banana Yoshimoto

Mehr zum Inhalt

Shiori hatte einen verrückten Job, und sie war davon besessen: Als »Bei-Schläferin« leistete sie nachts Menschen Gesellschaft, die beim Schlafen jemanden neben sich brauchten – seelisch Erschöpften. Doch Shiori hat sich umgebracht, denn die Finsternis dieser verstörten Seelen hat sich irgendwann auf ihre eigene gelegt. Ihre Freundin Terako, die zudem noch in einer schwierigen Liebesbeziehung steckt, wird damit nicht fertig und verfällt der Schlafsucht. Schlafsucht, Alkohol, geheimnisvolle Begegnungen – drei Geschichten von der Nacht und vom Wiedererwachen aus tiefem Schlaf. Junge Menschen in Krisensituationen, ausgelöst durch den Tod eines geliebten Menschen, oder aber die überwältigende große Liebe, die zugleich als große Einsamkeit empfunden wird. Vor der Kulisse der Nacht, ihrer Unendlichkeit, lässt Yoshimoto, Magierin der Gefühle, der Turbulenzen des Seelenlebens, die Herzen abwechselnd brennen und gefrieren, lässt sie aber auch die eigenen Heilungskräfte erfahren. Drei wunderschöne Geschichten von telepathischer Intensität und hellsichtiger Traumschwere, nach deren Lektüre man sich geläutert fühlt »wie nach einer Entgiftungskur«.

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»Banana Yoshimoto erweist sich mit erzählerischer Raffinesse als Magierin der Gefühle zwischen Traum und Wirklichkeit, als exzellente Kennerin der komplizierten Seelen moderner Großstadtmenschen. Erzählungen, die ihren Leser hineinziehen in den grenzüberschreitenden Taumel zwischen Tag und Nacht.«Münchner Merkur

»Banana Yoshimoto beherrscht die Kunst, den Leser mit ein paar Sätzen in die Geschichte hineinzuziehen, so daß er in einer Art Trance weiterliest und sich ganz schnell in einer Welt befindet, die ständig zwischen Alptraum und Trost pendelt. Es besteht Suchtgefahr.«Süddeutsche Zeitung

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