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Heinrich Heine  |  Deutschland  |  Taschenbuch, 112 Seiten | € (D) 6.90 / sFr 11.90* / € (A) 7.10

detebe 23529 Broschur, 112 Seiten
Erschienen in Nov. 2005

ISBN 978-3-257-23529-6
(D) 6.90 / (A) 7.10
sFr 11.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Heinrich Heine
Deutschland

Ein Wintermärchen

Im Oktober 1843 brach Heinrich Heine (1797–1856) von seiner Wahlheimat Paris aus zu einer längeren Deutschlandreise auf. Seine Hauptstationen waren Aachen, Köln und Hamburg. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete Heine zu einem Versepos. ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine ebenso sprachlich funkelnde wie beißend spöttische Politsatire, die gleich nach Erscheinen von der preußischen Zensurbehörde beschlagnahmt wurde, gefällt und provoziert bis heute.

Mehr zum Inhalt

Im Oktober 1843 brach Heinrich Heine (1797–1856) von seiner Wahlheimat Paris aus zu einer längeren Deutschlandreise auf. Seine Hauptstationen waren Aachen, Köln und Hamburg. Die Eindrücke dieser Reise verarbeitete Heine zu einem Versepos, über das er seinem Verleger Julius Campe im Frühjahr 1844 schrieb: »Es ist ein gereimtes Gedicht, welches ... die ganze Gärung unserer deutschen Gegenwart in der kecksten, persönlichsten Weise ausspricht. ... Sie wissen, ich prahle nicht, aber ich bin diesmal sicher, dass ich ein Werkchen gegeben habe, das mehr Furore machen wird als die populärste Broschüre und das dennoch den bleibenden Wert einer klassischen Dichtung haben wird.« Heine sollte recht bekommen – ›Deutschland. Ein Wintermärchen‹, eine ebenso sprachlich funkelnde wie beißend spöttische Politsatire, die gleich nach Erscheinen von der preußischen Zensurbehörde beschlagnahmt wurde, gefällt und provoziert bis heute.

Stimmen

»Bei Heine habe ich das Gefühl, von allen zu Denkmälern gewordenen Literaturpersonen fühle sich sein Denkmal am wärmsten an. Das macht den Umgang mit ihm so angenehm. Am liebsten würde man sich dafür heute noch bedanken bei ihm. Besonders für die vielen schönen Tränen. Besonders für das blitzende Gelächter.«Martin Walser

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