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Michel de Montaigne, Pierre Coste (Hg.)  |  Essais  |  Hardcover Leinen, 2744 Seiten | € (D) 126.90 / sFr 218.90* / € (A) 130.50

Hardcover Leinen, 2744 Seiten
Erschienen in 1992

ISBN 978-3-257-01921-6
(D) 126.90 / (A) 130.50
sFr 218.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Michel de Montaigne
Essais

Aus dem Französischen von Johann Daniel Tietz
Herausgegeben von Pierre Coste

Diese Ausgabe bringt alle Essais, eine Biographie Montaignes, Briefe Montaignes, Stephans von Boetie ›Von der freiwilligen Knechtschaft‹, Kritiken zu den Essais sowie ein ausführliches Personen- und Stichwortregister.

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»Nur denen, welche den Montaigne gar nicht kennen, hat man es nöthig zu sagen, wie viel kühnes und lesenswürdiges sie darinne finden können. Man kann nach dem strengsten Wortverstande behaupten, daß man nichts schönes von einem Franzosen gelesen hat, ohne den Montaigne gelesen zu haben; und es würde eine Schande für unsre Landsleute seyn, wann sie den und jenen neuen Moralisten, der doch vielleicht nichts als ein Copiste, oder wohl gar ein unverschämter Ausschreiber dieses ursprünglichen Schriftstellers war, mit Vergnügen gelesen und wohl gar bewundert haben sollten, und gegen den Vater derselben unempfindlich blieben.«Berlinische privilegirte Zeitung

»Ein bezauberndes Buch sind die Essais dieses Republikaners mit monarchistischen Neigungen, dieses Christen mit heidnischer Gesinnung, dieses Renaissance-Menschen und Humanisten mit dem mittelalterlichen Gottvertrauen, der schon die Aufklärung ankündigt. Ein großes Lese- und Lehrbuch vom richtigen Leben, das man nicht einmal und nie zu Ende lesen kann, sondern so aufnehmen muß, wie es geschrieben wurde, schweifend, abbrechend und wieder neu anfangend.«Die Zeit

»Montaignes ›Essais‹ sollten nicht anders gelesen werden, als sie geschrieben wurden: auf eine freie, spielerisch schweifende Art. Spaziergänge des Denkens verlangen auch nach Spaziergängen des Lesens. So kann man die ›Essais‹ beliebig aufschlagen, kann ohne schlechtes Gewissen in ihnen querlesen; egal wie, nach wenigen Seiten ist man in die suggestive Nähe des Autors gezogen und gleichzeitig ins Zentrum eigener Nachdenklichkeit.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Montaigne ist eine genußvolle Lektüre für Minuten und – Medizin fürs ganze Leben.«Stuttgarter Nachrichten

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