Yael Hedaya
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)
Wilhelm Busch, Friedrich Bohne (Hg.), Wilhelm Busch (Ill.)
Theodor Fontane, Hans-Heinrich Reuter (Hg.)
Gesammelte Werke 2
Alfred Andersch
Alfred Andersch
Egon Friedell, Heribert Illig (Hg.)
Eine Komödie in zwei Teilen (Neufassung 1980) und ein Drehbuch
Friedrich Dürrenmatt
Ingrid Noll
und andere ausgewählte Erzählungen
Mark Twain
Fabio Volo
Zwei Komödien
Molière
Alan Sillitoe
Muriel Spark
Georges Simenon
Paulo Coelho
Patricia Highsmith, Paul Ingendaay (Hg.)
Ein Roman aus der Zeit Pieter Bruegels
John Vermeulen
und andere Stücke
Slawomir Mrozek
Schauspiel in einem Akt
Slawomir Mrozek
Jane Austen
Jessica Durlacher
Frühe Erzählungen 1886–1887
Anton Cechov
Daniel Kampa (Hg.)
Commissario Brunettis zweiter Fall
Donna Leon
Eine fragmentarische Komödie in drei Akten
Friedrich Dürrenmatt
Ein Fall für Sebastian Fink
Friedrich Dönhoff
Anthony McCarten
Reinhart Lempp, Loriot
Saul Steinberg, Saul Steinberg (Ill.)
Geschichte und Entwicklung der dynamischen Psychiatrie von den Anfängen bis zu Janet, Freud, Adler und Jung
Henri F. Ellenberger
Erich Hackl
Zeitgemäße Betrachtungen
Hanspeter Padrutt
Frühe Erzählungen 1880–1885
Anton Cechov
Connie Palmen
Eine Biographie
Stefan Howald
Erich Kästner, Christian Strich (Hg.)
Ambroise Vollard
George Orwell
Hartmut Lange
Philippe Djian
und andere Detektivstories
Raymond Chandler
Ivan Turgenev
Harold Brodkey
Ian McEwan
Gesammelte Werke 4
Alfred Andersch
Gesammelte Werke 5
Alfred Andersch
Geschichte eines jungen Mannes
Gustave Flaubert
Miranda July
Valerie Wilson Wesley
Barbara Vine
Frühe Stücke
Friedrich Dürrenmatt
Hugo Loetscher
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Eine Familiensaga
Meir Shalev
Michel de Montaigne, Pierre Coste (Hg.)
Gesammelte Werke 8
Alfred Andersch
Gesammelte Werke 9
Alfred Andersch
Gesammelte Werke 10
Alfred Andersch
Ralph Waldo Emerson
D.H. Lawrence
Honoré de Balzac
Bekenntnisse einer Bibliomanin
Anne Fadiman
Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)
Essays über Tomi Ungerer zu seinem 80. Geburtstag
Tomi Ungerer, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.), Tomi Ungerer (Ill.)
Niemand kann eine Frau lieben und gleichzeitig einen Roman schreiben. Soll heißen: einen ›wirklichen‹ Roman schreiben, eine Frau ›wirklich‹ lieben. Philippe Djian hat es versucht. Und ist um ein paar Illusionen ärmer geworden.
Niemand kann eine Frau lieben und gleichzeitig einen Roman schreiben. Soll heißen: einen ›wirklichen‹ Roman schreiben, eine Frau ›wirklich‹ lieben. Philippe Djian hat es versucht. Und ist um seine Freunde, sein Geld, sein Auto und ein paar Illusionen ärmer geworden. Dafür ist er einem leicht perversen, ziemlich intelligenten Mädchen begegnet, hat er die Aufrichtigkeit seiner Mitmenschen geprüft und die Abgründe der Schlechtigkeit entdeckt, in die selbst die lautersten Seelen stürzen können. Er hat (wenig) gegessen. Er hat (viel, vor allem Bier) getrunken. Sich Joints gedreht. Musik gehört. Gelesen und gelesen. Er hat sich mit einer nymphomanen Matratzenfabrikantin und mit ein paar schrägen Typen angelegt, unter anderem mit einem berühmten Schriftsteller. Er hat Blut und Wasser geschwitzt. Er hat geheult, gejammert, gefleht und gedroht. Er hat den Kopf zwischen den Händen vergraben, unter einem Kopfkissen, einer Matratze und in heller Verzweiflung zwischen den Beinen junger rätselhafter Frauen. Er ist dem Geld nachgerannt, den Frauen, den Wörtern. Er hat sein Bestes gegeben. Er hat ein Buch geschrieben. Ungekünstelt, ohne prätentiösen Aufwand hat er das Unbeschreibliche beschrieben. Das Leben. In all seiner Derbheit, Schlichtheit und unabänderlichen Hoffnungslosigkeit. Einfach großartig.
»Djians Sprache und Rhythmus verschlagen einem den Atem und ziehen einen in die Geschichte, als wäre Literatur nicht Folge, sondern Strudel.«Göttinger Woche
»Ein Satz von Djian ist immer ein gewagtes Experiment, mit einer Portion Risiko, Kühnheit, mit einer sportlichen Seite, mit einem leichten Angstzittern. Man fühlt sich unwillkürlich an Flaubert erinnert - auch wenn dieser Vergleich Djian in Rage bringen und seine Verächter empören wird, auch wenn der literarische Stern des Autors von ›Betty Blue, 37,2× am Morgen‹ eher um die Fixpunkte John Fante, Jim Harrison oder Ernest Hemingway kreist. Es geht ihm ständig darum, ein Problem zu lösen, sprich den einzigen Weg zu finden, so klar, so einfach, so kraftvoll wie möglich zu schreiben, was gesagt werden soll. Die Puristen mögen lachen: Morgen vielleicht schon werden die Schulkinder, sofern sie überhaupt noch lesen, bei Djian erfahren, was zahlreiche junge Schriftsteller bereits heute bei ihm gefunden haben: eine Lektion in puncto Stil.«Le Monde
»›Erogene Zone‹ ist kein Buch, sondern ein Cabrio mit 140 Sachen in einer Kurve. Die kühlste Sommererfrischung, die es je gab. Strudelnde Lava, aus dem Innern des Lebens geschrieben. Ein Liebesakt aus ›Last Tango in Paris‹. Schnell, kühl, heiß, erotisch: Philippe Djian ist Opium für Augen und Seele. Das Beste, Aufregendste und Erfrischendste, das sich unter der neuen europäischen Literatur finden läßt. In Djians Hochgeschwindigkeits-Erzähl-Cabrio möchte man am liebsten sitzenbleiben: Denn so berauschend kann der Alltag sein in seiner ganzen Tristesse.«Nizza
»Es geht um ein neues Verhältnis von geschriebener und oraler Vermittlung. Durch diesen neuen Stil versucht Djian, das Leben sprechen zu lassen, folgt der Bewegung des Lebens, dem eines jungen Mannes von heute, Mitte dreißig, der einen Roman schreibt, Nina liebt und so fort, und der nach der Maxime lebt, alles aus sich herauszuholen und nichts davon zu verschenken.«Radio Bremen