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Donna Leon  |  Endstation Venedig  |  Roman, Taschenbuch, 400 Seiten | € (D) 11.90 / sFr 19.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 22936 Broschur, 400 Seiten
Erschienen in Nov. 1996

ISBN 978-3-257-22936-3
(D) 11.90 / (A) 12.30
sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Donna Leon
Endstation Venedig

Commissario Brunettis zweiter Fall
Aus dem Englischen von Monika Elwenspoek

Eine Leiche schwimmt in einem stinkenden Kanal in Venedig. Und zum Himmel stinken auch die Machenschaften, die sich hinter diesem Tod verbergen: Mafia, amerikanisches Militär und geldgierige Geschäftsmänner sind gleichermaßen verwickelt. Commissario Brunetti muß sich anstrengen, um nicht selbst im Kanal zu landen. Wer Giftmüll verschwinden lassen kann, für den sind unliebsame Mitwisser kein Problem.

Mehr zum Inhalt

Ein neuer Fall für Commissario Brunetti: Die aufgedunsene Leiche eines kräftigen jungen Mannes schwimmt in einem stinkenden Kanal in Venedig. Und zum Himmel stinken auch die Machenschaften, die sich hinter diesem Tod verbergen: Mafia, amerikanisches Militär und der italienische Machtapparat sind gleichermaßen verwickelt. Ja gibt es Verbindungen zur Drogenszene? Einen Giftmüllskandal? Eine harte Nuss für Brunetti, der sich nicht unterkriegen lässt: Venedig durchstreifend und seine Connections nutzend, ermittelt er ebenso sympathisch wie unkonventionell. Dank seiner Menschenkenntnis und seinem souveränen Umgang mit den Autoritäten bringt er ebenso gelassen wie engagiert Licht in die dunklen Machenschaften. Drohen doch andernfalls eine junge Ärztin, eine sizilianische Mamma, ein unverbesserlicher Kleinbetrüger und unschuldige Kinder zu Opfern von Schlendrian und Gewinnsucht zu werden. Mit ihrem ebenso schlauen wie gemütvollen, lebensklugen Commissario, der sich mit italienischem Geschick zwischen Korrektheit und Korruptheit zu bewegen weiß, hat Donna Leon einen Ermittler geschaffen, den der Leser nur ins Herz schließen kann.

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»Mit einer überzeugenden Handlung, leisem Humor und liebevoll gezeichneten Nebenfiguren gelingt der Autorin nicht nur ein lesenswerter Kriminalroman, sondern auch, gleichsam nebenbei, die Diagnose von Verfaulungsprozessen eines an Raffgier orientierten Systems.«Die Presse

»Im Kreise seiner Zunftgenossen verkörpert Commissario Brunetti den kultivierten Typus. Doch muß er einsehen, daß die Grundlagen des Gesetzes, nach dem er angetreten ist, sich ebenso wie die Grundpfeiler seiner Heimatstadt im Schlamm verlieren. Mann kann als Leser nur hoffen, daß er nicht vorzeitig resigniert.«Rheinischer Merkur

»Spannend und swingend erzählt; man liest das Buch auf einen Sitz und erfährt dabei noch jede Menge über Venedig und seine Menschen und darüber, wie klar eine kluge Amerikanierin ihr eigenes Land und das ihrer Gastgeber sieht – abgeklärt, mit einem Auge lächelnd und verständnisvoll, mit dem anderen unverblümt kritisch, frech und herausfordernd. Und das alles präsentiert Donna Leon mit einer Leichtigkeit, die alles Handwerkliche des Schreibens verschwinden läßt hinter purem Können, aus dem immerzu unbändige Fabulierlust und Lust am tempogeladenen Erzählen spricht.«Welt am Sonntag

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