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Icon neues Buch Jessica Durlacher  |  Emoticon  |  Roman, Taschenbuch, 480 Seiten | ca. € (D) 11.90 / sFr 19.90* / € (A) 12.30

Roman, detebe 23657 Broschur, 480 Seiten
Erscheint im Mai 2012

ISBN 978-3-257-23657-6
ca. € (D) 11.90 / (A) 12.30
ca. sFr 19.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Jessica Durlacher
Emoticon

Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers

›Emoticon‹ erzählt die Geschichte von Daniel, einem niederländisch-israelischen Jugendlichen, und von Aischa, einer jungen Palästinenserin, die für die Weltöffentlichkeit ein Zeichen setzen will – und Daniel in eine tödliche Falle lockt. Ihr Lockmittel: das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons.

Mehr zum Inhalt

›Emoticon‹ handelt von der komplizierten Freundschaft zweier Frauen: Ester und Lola, die ein halbes Leben lang alles miteinander geteilt haben – die Liebe, die Männer, die Eifersucht, das Misstrauen, die Neugier auf Israel, die Liebe zu einem Kind namens Daniel, Lolas Kind. ›Emoticon‹ ist die Geschichte dieses Daniel, der zum Jugendlichen heranwächst, sich von seiner ersten großen Liebe enttäuscht fühlt, der vor allem aber eine Sehnsucht hat: seinen Vater, einen Israeli, kennenzulernen, was die Mutter ihm bislang verwehrt hat. In zweiter – hart kontrastierender – Linie ist der Roman zugleich die Geschichte von Aischa, einer Palästinenserin und radikalen Aktivistin, Mitte zwanzig, aus Ramallah, die die Verzweiflung über die Misere ihres Volkes zum Äußersten treibt. Sie möchte für die Weltöffentlichkeit ein Zeichen setzen, und das Schicksal spielt ihr die Gelegenheit dazu in die Hände: Aischa lockt einen niederländisch-israelischen Jungen – Daniel! – in eine tödliche Falle. Ihr Lockmittel: das Internet und seine Zeichensprache, die Emoticons. Der Roman handelt last, not least von einem faszinierenden, vitalen, zerrissenen Land, das nicht zur Ruhe kommen kann. Er besticht durch seine komplexe und dennoch atemberaubende Dramaturgie, die den Leser bis zur letzten Seite in Hochspannung hält.

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»Ein Attentat mit romantischer Folge, ein Internet-Chat mit tödlichem Ausgang: Jessica Durlacher operiert gewissermaßen am offenen Herzen des Israel-Palästina-Konfliktes. Das Erstaunliche ist: dass sie alle Klippen, die das heikle politische Thema in sich birgt, virtuos umschifft. Niemals ergreift sie einseitig Partei, gleitet in eskapistische Innerlichkeit ab oder verheddert sich in den zahllosen Strängen ihres komplizierten Romanaufbaus. Eine psychologisch genaue Studie verschiedener Menschen in unterschiedlichen privaten und politischen Situationen, die sich von der ersten bis zur letzten Seite wie ein spannender Thriller liest. Beklemmend aktuell.«Der Spiegel

»Jessica Durlachers Roman ist unbedingt lesenswert. Denn er lenkt den Blick über den europäischen Tellerrand hinaus zu den Grenzen unserer globalen Euphorie und deckt gerade dadurch die Brüchigkeit jüdischer Identitätsmuster auf.«Literaturen

»Durlacher gelingt alles: Israelis und Palästinenser, Einsamkeit und Verzweiflung, Liebe und Tod, Glück und Neid zusammenzubringen – und damit selbst jenem Leser einen Zugang zu ermöglichen, der sich bisher nicht näher mit Israel beschäftigt hat: Das Buch ist ein kleines Meisterstück. Systematisch, bescheiden, zutiefst menschlich. Es lehrt eine Menge - ohne auch nur einmal den Zeigefinger zu heben.«Handelsblatt

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