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Joey Goebel  |  Freaks  |  Roman, Taschenbuch, 208 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 14.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23662, 208 Seiten
Erschienen im Okt. 2007

ISBN 978-3-257-23662-0
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 14.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Joey Goebel
Freaks

Aus dem Englischen von Hans M. Herzog

Kann Musik die Welt verbessern? Verhilft ein neuer Sound zu neuem Sinn? Das wohl nicht – höchstens den Musikern. Vor allem wenn es sich um fünf Außenseiter in einer gottverlassenen Kleinstadt handelt, mit denen niemand etwas zu tun haben will. Aber wenn sie Musik machen, setzen sie ihre eigenen Macken unter Strom und verwandeln sie in den Sound ihrer Befreiung. Eine Tragikomödie mit mehr als einem Ende.

Mehr zum Inhalt

In einer kleinen Stadt in Kentucky haben sich fünf Außenseiter gefunden: eine 80-Jährige, die in einem Sex-Pistols-T-Shirt und in Cowboystiefeln herumläuft; eine wunderschöne Frau im Rollstuhl; ein junger Iraker auf der Suche nach dem Amerikaner, den er im Ersten Golfkrieg verwundet hat; ein frühreifes kleines Mädchen und ein extrem wortgewandter Afroamerikaner, der ständig auf Drogen zu sein scheint, tatsächlich aber völlig nüchtern durchs Leben geht. Musik ist ihre Leidenschaft, und zusammen gründen sie eine Band – THE FREAKS. »Um diese Gegend zu verbessern, müsste Gott schon eine Bombe werfen«, meint ihr Leadsänger. Allein sind sie nur Außenseiter, als Gruppe könnten sie die Bombe sein, die Gott nicht werfen will ...

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»Wo immer die Freaks in Erscheinung treten, gibt es Zoff. Dieser Roman ist ein einziger Zoff, der das Zoffen in allen nur denkbaren Ton- und Lebenslagen variiert. Er setzt sich aus Monologen der Haupt- und Nebenfiguren zusammen. Jede Figur ist an einem ihr eigenen Ton zu erkennen, aber alle klingen ein bißchen verzerrt und schrill. Man muß dieses dreckige, saukomische, amoralische und verzweifelte Buch so nehmen, wie es ist: als einen Ausbruck, als ein Aufbäumen gegen so ziemlich alles. Erstaunlicherweise vermittelt es ein irgendwie gutes Gefühl. Wie der Pop-New-Wave-Heavy-Metal-Punk-Rock der Freaks, vermutlich.«Falter

»Sie träumen, genau wie alle anderen, den amerikanischen Traum von Ruhm, Erfolg und Freiheit - und sind doch so unamerikanisch-subversiv, daß die braven Bürger Kentuckys sie am liebsten hinter Schloß und Riegel sähen. Die Figuren in ›Freaks‹, dem Roman von Joey Goebel, wachsen einem nur schon deshalb sofort ans Herz. ›Freaks‹ erzählt die Geschichte einer wunderbaren Freundschaft. Joey Goebel ist ein rasanter, grotesker und tieftrauriger Roman gelungen.«Tages-Anzeiger, züritipp

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