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Slawomir Mrozek  |  Die Geheimnisse des Jenseits  |  Hardcover Leinen, 256 Seiten | € (D) 16.90 / sFr 24.90* / € (A) 17.40

Hardcover Leinen, 256 Seiten
Erschienen im Okt. 1993

ISBN 978-3-257-01975-9
(D) 16.90 / (A) 17.40
sFr 24.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Slawomir Mrozek
Die Geheimnisse des Jenseits

und andere Geschichten
Aus dem Polnischen von Christa Vogel

»Mrozek verzerrt, verfremdet, steigert Szenerie, Handlung, Figuren ins Absurde. Doch ist solche Absurdität keinesfalls nur auf das Politische beschränkt, reicht vielmehr ins Existentielle hinein. Dabei gewinnt sie, wie seine Erzählanthologie aus den Jahren 1986–1990 (›Die Geheimnisse des Jenseits‹) beweist, geradezu beckettsche Qualität.«

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»Mrozeks Satiren sind mehr als in Allegorie verschlüsselte Leitartikel zu Tagesfragen. Sie sind Parabeln, die nicht ins Allgemeine, Unverbindliche hinwegschwindeln müssen, um zu Dichtungen zu werden.«Hellmuth Karasek

»Slawomir Mrozek der Stückeschreiber voll Witz und Ironie, ein Denk-Spieler, dessen Satiren und Parabeln oft mehr über politische und gesellschaftliche Zustände in Ost und West ausgesagt haben als manche der vieldiskutierten, vorgeblich realistischen Dokumentarstücke, die inzwischen längst vergessen sind. In solchen Erzählungen zeigt sich die Meisterschaft dieses polnischen Moralisten, den Karl Dedecius nicht zu Unrecht auch einen ›slawisch parodierten Kafka‹ genannt hat.«Darmstädter Echo

»Ein Buch, das Mrozek nicht nur in schriftstellerischer Hochform, sondern auch auf der Höhe der aktuellen kultur- und gesellschaftspolitischen Diskussion zeigt. Ein Satiriker, den man ohne Zögern unter die Größten des Metiers einreiht.«Der Bund

»Mrozeks Gedanken sind so ungewöhnlich, daß sie jedem verständlich sind.«Die Welt

»Es gelingt dem Autor, auf kleinstem Raum eine Situation zu entwickeln, ein Geschehen in Gang zu bringen, eine Pointe zu produzieren. Beschreiben, Entfalten, epische Ausschmückung ist Mrozeks Sache nicht. Er verzichtet auf jedes überflüssige Wort, beschränkt sich auf das Wesentliche. Mrozek interessieren keine Stimmungen, keine Coulers, sondern allein die grotesken Konstellationen einer nur wenig übertriebenen Wirklichkeit.«Frankfurter Rundschau

»Mrozek ist ein Meister überraschender Wendungen. Binnen weniger Worte hat sich die Geschichte gedreht. Indem er auf den Punkt genau entlarvt, bedient sich sein Spott der Leichtigkeit von Pointen. Die Verblüffung des Lesers ist in keinem seiner Kunststücke Selbstzweck. Aus seinem schwarzen Zylinder steigen nur dann weiße Tauben auf, wenn die Katze, die er aus dem Sack läßt, auch Bestandteil des Welträtsels ist.«Märkische Allgemeine Zeitung

»Kein anderer Schriftsteller der polnischen Nachkriegsliteratur, hat es so diskussionslos geschafft, zu Lebzeiten zum Klassiker zu werden wie Slawomir Mrozek. (...) Der Grundvorgang seiner Erzählungen ist die Vivisektion der Macht.«Neue Zürcher Zeitung

»Ein Meister der kurzen Form.«Stuttgarter Nachrichten

»Der polnische Autor bringt mit Pointen, Witz und seinem Blick fürs Absurde die Verhältnisse von Realität und Irrealität zum Tanzen.«Stuttgarter Nachrichten

»Die Erzählungen sind zwischen zwei und vier Seiten kurz. Aber die Menschen darin haben alle eine eigene Geschichte.«Tages-Anzeiger

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