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Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)  |  Die Gedanken sind frei  |  Hardcover Broschur, 144 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Hardcover Broschur, 144 Seiten
Erschienen in Nov. 2006

ISBN 978-3-257-02047-2
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Tomi Ungerer
Die Gedanken sind frei

Meine Kindheit im Elsaß
Aus dem Französischen von Alain Claude Sulzer

»Tomi Ungerers persönliche Geschichte ist gleichzeitig ein Ausschnitt aus der Geschichte des Elsaß, des Landstrichs, der ständig zwischen Frankreich und Deutschland hin und her gezerrt wurde.«

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»Ein eindrucksvolles Stück Lebensgeschichte.(...) In den kindlichen Zeichnungen, den Familienfotos und alten Plakaten ist der Geist der Zeit auf komische und gräßliche Weise lebendig geblieben — zum Lachen und zum Schaudern, typisch Tomi Ungerer.«Brigitte

»Neun Jahre alt ist der kleine Ungerer, den alle nur Tomi rufen, als deutsche Truppen 1940 das Elsaß besetzen; offiziell wird aus Jean-Thomas der kerndeutsche Hans. In der Schule bleut man ihm ein, daß Juden Schurken sind. Aber der Heranwachsende macht sich seinen Reim auf die Welt, die er sich erschließt, indem er sie zeichnet. Der Cartoonist hat seine Erinnerungen aus der Zeit, als die listigen Elsässer ›Ein Liter‹ statt ›Heil Hitler‹ riefen, mit Kindheitszeichnungen reich illustriert.«Der Spiegel

»›Die Gedanken sind frei – Meine Kindheit im Elsaß‹ ist ein Buch der Fragezeichen, ein Geschichtswerk voller Geschichten, ein Familienalbum als politische Alltagschronik. Über sein erstes Fragezeichen stolpert der neunjährige Tomi, als die Deutschen im Gleichschritt einmarschieren. Ein großes politisches Erinnerungsbuch über Tomi Ungerers Kindheit im Dritten Reich.«Die Zeit

»Ist sein Buch eines für Erwachsene oder eines für Kinder? Oder nicht eher eines für alle, junge und ältere Leser, naive und wissende? Einerseits eröffnet Ungerer eine Kindheit zwischen 1931 und 1945, mit ihren Spielen, Büchern und Lausbubenstreichen – andrerseits steht ein bedeutsamer Teil dieser Jugend unter dem Schatten von Krieg, Besetzung und Verfolgung. Nah beieinander leben in diesem Erinnerungsbuch die Idylle und das Grauen. Der Knabe Tomi Ungerer, ein sensibles, phantasievolles und überaus erregbares Kind, spürt die Ängste stärker als andere. Früh findet er seine eigenen Möglichkeiten, um heimliche Bedrohungen zu bannen; er zeichnet. Eine bemerkenswerte Fülle von zeitgenössischen Dokumenten – Zeichnungen, Photos, Plakate, Alltagsgegenstände, Ausweise, Schulhefte – läßt dieses Buch zur Fundgrube werden. Dabei erhält die Materialiensammlung Format durch einen Text, der bald ironisch, bald wehmütig die Spuren dieser Jugend sichtet.«Neue Zürcher Zeitung

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