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Heinz Ludwig Arnold (Hg.)  |  Gespräche 1961–1990 in vier Bänden in Kassette  |  Gespräch, Hardcover Leinen, 1296 Seiten | € (D) 126.90 / sFr 182.90* / € (A) 130.50

Gespräch, Hardcover Leinen, 1296 Seiten
Erschienen im Okt. 1996

ISBN 978-3-257-06111-6
(D) 126.90 / (A) 130.50
sFr 182.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Gespräche 1961–1990 in vier Bänden in Kassette

Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold

Überliefert sind von Friedrich Dürrenmatt über 4000 Seiten der unterschiedlichsten Gespräche und Interviews für Zeitungen, Zeitschriften, den Rundfunk oder das Fernsehen – aus drei Jahrzehnten, von 1961 bis 1990 (erst in den 60er Jahren nämlich begann so etwas wie eine Praxis von authentisch reproduzierten Gesprächen und Interviews). Diese Gespräche sind ein einzigartiger Fundus, eine dem Tagebuch nahe, in diesem Falle sie ersetzende Dokumentation von Dürrenmatts Welt- und Wirklichkeitsanschauung, seiner ästhetischen und stofflichen Grundlagen, der Begleitumstände des entstehenden Werks. Aus diesem schriftstellerischen Tage-Werk hat der Herausgeber die wichtigsten Gespräche vollständig oder in Teilen ausgewählt, immer darauf bedacht, einen lesbaren, an Biographie und Werk sich orientierenden Jahr- und Tagebuch-Text herzustellen, der den spannenden, erkenntnisreichen, humorvollen, den eigensinnigen und eigenwilligen Dürrenmatt zeigt. Ein Lesevergnügen soll bereitet werden, das Friedrich Dürrenmatt als den zeigt, der er war: ein einfallsreicher, witziger, widerspruchsfreudiger, quer-, also selbstdenkender und erkenntnisheischender Schriftsteller voller Neugier und Einfallsreichtum.

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»Um es vorweg zu sagen: Der Herausgeber Heinz Ludwig Arnold hat, gemeinsam mit den Mitarbeitern Anna von Planta und Jan Strümpel, nicht nur redliche Mühe verwandt, um das verstreute Material zu finden und zu sichten, er beweist zudem ein sicheres Gespür für den pragmatischen Umgang mit dem immensen Konvolut. ... Die Edition ist mit Sinn und Verstand gemacht.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Über tausend Seiten klassische Ambivalenz. Jede Medaille begleitet von ihrer Kehrseite. Dürrenmatt liebte das Spiel mit Positionen. Anstatt eine einzunehmen, widmete er sich seiner Lieblingsidee, der Gestaltung mehrerer. Unter seinem breiten Dach finden sich hier, unfriedlich vereint, alle wieder.«Neue Zürcher Zeitung

»Hier ist der 1990 verstorbene Dichter und Denker gleichsam beim Denken selbst zu erleben; hier wird nachvollziehbar, wie er, der sich als ›Gedankenschlosser‹ bezeichnete, an und mit der Sprache ›arbeitet‹. ... Wie Dürrenmatt mit sich selbst ins Gespräch kommt, so kommt auch der Leser mit Dürrenmatt ins Gespräch, und darin liegt der eigentliche Reiz dieser Sammlung von annähernd neunzig Interviews. Unversehens geraten die Fragen der Gesprächspartner zu den eigenen, die Dürrenmatt aufgreift, in der ihm eigenen Kombination aus strenger Logik und freier Assoziation weiterspinnt, auf oft unerwartete Weise halbwegs beantwortet, um sodann neue Fragen und ungeahnte Einsichten daraus zu entwickeln.«Stuttgarter Zeitung

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