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Peter Urban, Daniel Keel (Hg.), Winfried Stephan (Hg.)  |  Genauigkeit und Kürze  |  Hardcover Leinen, 560 Seiten | € (D) 24.90 / sFr 43.90* / € (A) 25.60

Hardcover Leinen, 560 Seiten
Erschienen in Aug. 2006

ISBN 978-3-257-06512-1
(D) 24.90 / (A) 25.60
sFr 43.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Peter Urban
Genauigkeit und Kürze

Ansichten zur russischen Literatur
Herausgegeben von Winfried Stephan, Daniel Keel

Aus dem Inhalt: Ewig der Ihre. Gogols Petersburger Jahre; Schock Schwere Not. Ein früher Ivan Goncarov; Aufzeichnungen eines Jägers. Der Erzähler Turgenev; Die Dame mit dem Hündchen. Anton Cechovs Erzählungen; Der schwierige Umgang mit dem Erbe. Charms und die Gruppe Oberiu; Moskau–Petuski. Venedikt Erofeevs grandioses Erzählgedicht.

Mehr zum Inhalt

Mehr als 70 Titel umfasst die Bibliographie der von Peter Urban übersetzten Bücher aus verschiedenen slawischen Sprachen, vor allem aus dem Russischen. Mit seinen Übersetzungen hat Peter Urban etwas geschaffen, was es vorher so nicht gab: Erst heute können wir z.B. Puskin und Cechov auf Deutsch so lesen, wie sie russisch geschrieben haben – genau und kurz, und dabei wird die innere Logik der Urtexte, die ganze Struktur bewahrt. Das Übersetzen ist aber nur ein Teil der Arbeit Urbans: Er kommentiert den Text, gibt Auskunft über Autor und Werk, stellt den zeit- und geistesgeschichtlichen Zusammenhang her, als Essayist erschließt er Werk und Autor neu – meist erstmals richtig. In der vorliegenden Sammlung erscheinen diese bisher verstreut beim jeweiligen Autor resp. Werk zugänglichen Notate nebeneinander – und erreichen damit eine neue, weitere Qualität und Wirkung. Nicht nur erfährt der Leser Wissenswertes zum jeweiligen Gegenstand – er erfährt viel mehr: neue Einsichten in die Werke der Großen der russischen Literatur. Da werden Zusammenhänge, Vernetzungen, Verknüpfungen sichtbar, oder wie es Norbert Wehr in seiner Laudatio anläßlich der Verleihung des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung an Peter Urban im März 2000 formuliert hat: Der Leser entdeckt, »wie in diesem literarischen Kosmos alles mit allem, wie in einem kommunizierenden Röhrensystem, in wunderbarer Weise zusammenhängt, Cechov mit Puskin, Babel mit Cechov, Charms mit Chlebnikov undsoweiter undsoweiter«. 1973 erschien im Diogenes Verlag Peter Urbans Übersetzung von Cechovs Kirschgarten – der Schritt von Tschechow zu Cechov im deutschsprachigen Raum. Diese 36 Essays zur russischen Literatur erscheinen zum 65. Geburtstag von Peter Urban am 16. Juli 2006. Ergänzt wird die Sammlung mit der Erstveröffentlichung des Essays: Wie baut Cechov seine Sätze.

StimmenAlle anzeigen

»Man kann diesem Band nicht genug neugierige Leser wünschen.«Journal

»Peter Urban ist nicht nur ein begnadeter Übersetzer, sondern auch ein stilsicherer Essayist. Ihm verdankt das deutschsprachige Lesepublikum neben den maßgeblichen Übersetzungen von Puschkins Prosa, Cechovs Dramen und Babels Tagebuch auch die sachkundigen Nachworte, in denen er die fremden Texte erklärt. Zu Urbans 65. Geburtstag ist nun eine Sammlung seiner Essays erschienen, die - nacheinander gelesen - eine kleine russische Literaturgeschichte ergeben. Urban macht immer wieder auf wenig bekanntes aufmerksam: Er verbindet Briefstellen mit literarischen Passagen, erklärt stilistische Eigenheiten durch ähnliche Entwicklungen in der Malerei und zeigt, dass der Kunstcharakter eines Textes von seiner sprachlichen Form nicht zu trennen ist.«Neue Zürcher Zeitung

»Voller Geister und Dämonen ist der Kosmos der russichen Dichtung. Keiner hat ihn uns so liebevoll, so besessen nahegebracht wie Peter Urban. Die Einführungen und Nachworte zu den Werken, die er neu oder erstmalig übertrug (und oft kommt seine Neuübersetzung einer Erstübersetzung gleich), sind allesamt Essays für sich. Als solche hat sie der Diogenes Verlag jetzt in einem Band zusammengefaßt: ein faszinierendes Dichteralbum und Kompendium, von Gogol und Puskin bis Dobycin, Babel, Charms - und immer wieder Cechov! Zugleich eine Hommage an einen Mann, dem wir einen ganz neuen Blick auf die russische Weltliteratur verdanken.«Die Zeit

»Peter Urbans Notate über Puskin, Gogol, Babel, Cechov erscheinen jetzt in einer Sammlung: glänzende Essays voller Esprit. Für Liebhaber russischer Literatur ein Pflichtbuch.«Sächsiche Zeitung

»Im wissenschaftlich-editorischen Bereich hat Peter Urban ›Meisterstücke ingeniöser Philologie‹, ›gelehrte Kunstwerke‹ (Walter Jens) geschaffen. Er hat der wissenschaftlichen Edition eine Bresche in der breiteren Öffentlichkeit geschlagen. Damit ist Peter Urban zum Glücksfall für die Vermittlung russischer Literatur im deutschsprachigen Raum geworden.«Aus der Begründung zur Verleihung der Eh

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