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D.H. Lawrence, Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)  |  Gesammelte Erzählungen und Kurzromane in zwei Bänden  |  Hardcover Leinen, 1920 Seiten | € (D) 49.90 / sFr 87.90* / € (A) 51.30

Hardcover Leinen, 1920 Seiten
Erschienen in Okt. 2007

ISBN 978-3-257-06590-9
(D) 49.90 / (A) 51.30
sFr 87.90*
* unverb. Preisempfehlung

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D.H. Lawrence
Gesammelte Erzählungen und Kurzromane in zwei Bänden

Herausgegeben von Daniel Kampa, Daniel Keel

Ein großer Erzähler und Meister der englischen Kurzgeschichte ist wiederzuentdecken. Die Spannungen zwischen Mann und Frau, Zivilisation und Natur, Gesellschaft und Individuum, Geist und Materialismus – D.H. Lawrence’ Erzählungen sind so modern wie seine Themen.

Mehr zum Inhalt

Lange Zeit im Schatten von ›Lady Chatterley’s Lover‹, dem skandalträchtigen Roman, der zu den meistgelesenen Büchern des 20. Jahrhunderts zählt, werden die Erzählungen und Kurzromane von Lawrence heute von vielen Kritikern für seine bedeutendsten Werke gehalten. In der Form geschlossener als seine Romane, an den großen Erzählern des 19. Jahrhunderts geschult, doch modern in der Themenwahl, der Offenheit der Darstellung und der Psychologie, im Stil klar und doch poetisch, porträtiert D.H. Lawrence Schicksale, die noch heute jeden Leser packen. Die frühen Erzählungen spielen im Bergarbeiter- und Militärmilieu, darunter die berühmte Geschichte ›Chrysanthemenduft‹: das einfühlsame Porträt einer Frau, die beim Tod ihres Mannes ihr eigenes Leben und ihre Ehe als Scherbenhaufen erkennt. In der wegen ihrer Freizügigkeit berühmt-berüchtigten Erzählung ›Sonne‹ findet eine junge New Yorkerin in Italien in der Symbiose mit der Natur zurück zu Ursprünglichkeit und Körperlichkeit und kommt doch von ihrem Ehemann nicht los. In ›Der Fuchs‹, »ein Höhepunkt im erzählerischen Werk« (Kindlers Literaturlexikon), wird die lesbische Beziehung zweier Frauen durch einen Fuchs und durch einen jungen Mann durcheinandergebracht. Neben vielen Geschichten, die um Lawrence’ Hauptthema, die Liebe und die Beziehungen zwischen Mann und Frau, kreisen, gibt es auch thematische Entdeckungen, zum Beispiel die Erzählung ›Der Mann, der Inseln liebte‹ – eine Anti-Robinsonade über einen Mann, der sich auf immer kleinere Inseln zurückzieht und doch vor sich selbst nicht fliehen kann. ›Der Mann, der gestorben war‹, kurz vor Lawrence’ Tod geschrieben, ist eine verblüffende Variation der Auferstehungsgeschichte, in der sich Jesus von seiner Messiasrolle distanziert und eine andere Art der Auferweckung lebt.

StimmenAlle anzeigen

»In einem elegant gestalteten Schuber sind nun Lawrences Kurzgeschichten in zwei Bänden neu aufgelegt worden. Seine Erzählungen sind ein Loblied auf die Freiheit auf höchstem literarischen Niveau.«Österreich

»Ein tiefer Einblick in den Kosmos von D. H. Lawrence. Es sind bis heute unverbrauchte und amüsante Szenen, wenn Männer und Frauen aneinandergeraten und um Liebe und Beziehungsmuster ringen, so wie in ›Verliebt‹ oder in ›Neue Eva und Alter Adam‹.«Neue Zürcher Zeitung

»Wenn man vielleicht doch noch einmal etwas lesen möchte über die Hauptwidersprüche dieser Welt - Natur und Technik, Mann und Frau, Zivilisation und Religion -, kommt nur dieser wild-exzentrische Engländer infrage. Lawrence' Geschichten strahlen eine unheimliche Ruhe aus, kurz vor der Explosion: der Dauerzustand des modernen Menschen.«Der Tagesspiegel

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