Logo Diogenes Verlag
Dick Francis  |  Gegenzug  |  Roman, Taschenbuch, 400 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 22710 Broschur, 400 Seiten
Erschienen in Mai 1994

ISBN 978-3-257-22710-9
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

Merken Platzhalter Okay-Icon Drucken

Dick Francis
Gegenzug

Aus dem Englischen von Malte Krutzsch

Schauplatz dieser Geschichte voller Dramatik und Intrigen ist ein Millionärsexpreß, der die spektakuläre Landschaft Kanadas durchquert. An Bord sind reiche Pferdebesitzer, die ihre Pferde in Toronto, Winnipeg und Vancouver an den Start begleiten wollen. Und ein eiskalter Erpresser...

Mehr zum Inhalt

Der Jockey Club sähe ihn zwar lieber hinter Gittern, doch Julius Apollo Filmer behauptet seinen Platz in der Rennwelt mit ebenso unfeinen wie wirkungsvollen Mitteln. Tor Kelsey, verdeckt arbeitender Agent des Jockey-Club-Sicherheitsdienstes, soll Filmer und seine Komplizen überwachen und ihre für Menschen und Pferde gefährlichen Pläne vereiteln. Der Auftrag führt ihn von den besten englischen Rennplätzen zu einer Bahnreise durch das rauhe Innere Kanadas. Denn mehrere Pferdebesitzer haben eine einmalige Zugreise durch Kanada geplant, eine Reise mit ihren Pferden, die in Toronto, Winnipeg und Vancouver an den Start gehen sollen. Mit auf der Passagierliste steht ein gewisser Julius Apollo Filmer. Um ihn im Auge zu behalten, bucht auch Tor die Reise. Doch als der Luxuszug sich durch die spektakuläre Landschaft der Rockies seinen Weg nach Westen bahnt, wird das Tempo unangenehm scharf für Tor. An Bord des Luxuszuges inszeniert eine Schauspielertruppe eine Mordgeschichte zur Unterhaltung der schwerreichen Fahrgäste – die ideale Tarnung für einen geheimen Ermittler, der auch private Geheimnisse hat. Und noch günstiger für einen eiskalten Erpresser, für den Mord nur eine Alternative unter vielen darstellt ...

StimmenAlle anzeigen

»Seelisch verwahrloste Millionärskinder, knurrige Polizisten und überdrehte Luxusweibchen machen sich prächtig vor der noch prächtigeren Kulisse der Rocky Mountains, die der Zug mit seiner zwei- und vierbeinigen Fracht ums Haar nicht überwunden hätte, wären da nicht Agent Tor Kelsey und die plastische Phantasie seines Schöpfers gewesen.«Der Standard

»›Gegenzug‹ besticht mit einem ungemein spannenden Plot, der genauen Beschreibung einer malerischen Szenerie und dem hübschen Einfall, von einer Schauspieltruppe, die an Bord des Zuges jeden Tag selbstfabrizierte Sketche vorführt, überraschende und erhellende Reaktionen des Publikums hervorrufen zu lassen, die Licht in das Dunkel dieses ungewöhnlichen Krimis bringen. Mag sein, daß der begüterte Tor Kelsey, der sich hier als Amateurdetektiv betätigt, an die etwas altmodischen Gentlemen-Spürnasen von John Buchan oder an Dorothy Sayers Lord Peter Wimsey erinnert. Doch der Reiz der Francis-Thriller besteht ja gerade darin, daß sie mit geschliffenen Dialogen, dem Appell an Fair Play und der plastischen Darstellung des Nervenkitzels von Pferderennen die Faszination einer beinah exotischen Welt einfangen.«Norddeutscher Rundfunk

»Der neue Roman von Dick Francis ist ein Kriminalroman, der zu den besten seiner Gattung gerechnet werden kann, und er ist zugleich ein Kriminalroman, wie ihn Francis zu Beginn seiner Karriere vor mehr als 25 Jahren hätte geschrieben haben können. Der Böse ist bei Francis von Anfang an immer sehr böse gewesen, so auch hier. Böses in solcher Vollendung ist unmodern. Und ein Böser kann bei Francis auch nicht gut werden oder mit guten Seiten versöhnen. Diese Konstellation gibt dem Kampf des Helden mit dem Bösewicht etwas Archaisches – und es macht den Reiz der Romane von Dick Francis aus, daß dieses Archaische so kunstvoll unter der Kultiviertheit des englischen Lebens versteckt ist, auch in Kanada. ›Gegenzug‹ enthält allerdings nicht nur eine spannende Geschichte. Der Roman besticht auch durch wunderbare Seitenaspekte der Erzählung. Er ist wieder eine Porträtgalerie, die den Vergleich mit einer guten Party nicht zu scheuen braucht.«Süddeutsche Zeitung

»Wie der Autor menschliche Schicksale oder Konflikte und eindringliche Beschreibungen der kanadischen Landschaft um den Thriller-Plot rankt – das stellt ihn in die Tradition klassischer britischer Erzähler.«Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Lesezeichen / Weitersagenschliessen