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Emily Dickinson  |  Guten Morgen, Mitternacht  |  Taschenbuch, 192 Seiten | € (D) 10.90 / sFr 17.90* / € (A) 11.30

detebe 22977, 192 Seiten
Erschienen im Mai 2011

ISBN 978-3-257-22977-6
(D) 10.90 / (A) 11.30
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Emily Dickinson
Guten Morgen, Mitternacht

Gedichte und Briefe
Aus dem Englischen von Lola Gruenthal

Was wissen wir über das wirkliche Leben der Emily Dickinson, die über sich sagte: »Ich wohne in der Möglichkeit«? Wir wissen, dass sie sich gänzlich von der Außenwelt zurückzog und nachts bei Kerzenlicht ihre heimlichsten Gedanken und Gefühle in ihrem einzigartigen dichterischen Telegrammstil auf lose Zettel schrieb, die sie dann, zu kleinen Päckchen zusammengeschnürt, in einer verschlossenen Truhe aufbewahrte. Emily Dickinson gilt als die amerikanische Dichterin des 19. Jahrhunderts und ist Vorbild aller nachfolgenden Lyrikerinnen und Lyriker in Amerika wie in Europa. Die vorliegende Ausgabe umfasst eine Auswahl von 94 ihrer berühmtesten Gedichte nebst Auszügen des Briefwechsels mit Dickinsons literarischem Mentor Thomas Wentworth Higginson sowie einem biographischen Nachwort der Übersetzerin.

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»Emily Dickinson ist eine zeitlose Dichterin, die im 19. Jahrhundert Dichtung des 20. Jahrhunderts schrieb. Sie destillierte ihre Sprache zur absoluten Essenz und erzielte damit eine nie erreichte Eindringlichkeit und Kraft. Weniger ist in der Tat mehr. Niemand vor und niemand nach ihr vermochte die leidenschaftliche Liebe so einzufangen wie sie.«Donna Leon

»Daß zu ihren Lebzeiten nur einige wenige Gedichte veröffentlicht wurden, daß sie lieber im Geheimen schreiben wollte, das macht die Dichterin zu einer Gestalt, um die auch hundert Jahre nach ihrem Tod noch die Phantasien ranken. Aber daß ihr Werk endlich auch bei uns bekannter wird, dazu trägt hoffentlich diese sorgfältig zusammengestellte Auswahl bei.«Die Zeit

»Meisterhaft setzt die Dichterin die Mehrdeutigkeiten der Wörter ein, treibt neue Bedeutungen durch ungewöhnliche Nachbarschaften aus ihnen heraus. Der Verzicht auf alles Unwesentliche gibt der Gedichten ein atemberaubendes Tempo; hier schreibt jemand, der um sein Leben läuft; den die kleinste Störung der Ordnung verstört. Emily Dickinson hält sich nicht mit Nebensächlichem auf. Ihr geht er stets um die Hauptsache. Sie wollte wissen.«Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Frage nach der ›wirklichen‹ Emily Dickinson wird ihr Leserpublikum sowie die Experten noch bis weit in das nächste Jahrhundert hinein beschäftigen.«im Nachwort

»Überzeugend in Selektion und Wiedergabe der Gedichte.«Neue Zürcher Zeitung

»Eine gelungene Auswahl. Ein sehr modern anmutendes Werk.«Scriptum

»Sie gehört zu den Selfmade-poets von hohem Rang, wie sie nicht alle Jahrhunderte erscheinen. Keine andere Dichterin des 19. Jahrhunderts hat die Unterminierung der eigenen Persönlichkeit so hellsichtig empfunden, ja forciert, wie sie.«Süddeutscher Rundfunk

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