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Andrea De Carlo  |  Guru  |  Roman, Taschenbuch, 448 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 17.90* / € (A) 10.20

Roman, detebe 23011, 448 Seiten
Erschienen im Sept. 1998

ISBN 978-3-257-23011-6
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 17.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Andrea De Carlo
Guru

Peaceville in Connecticut: Paradies des Friedens und der Nächstenliebe. So wollen es zumindest die Anhänger des Gurus, die sich dort niedergelassen haben. Um den Frieden ist es allerdings geschehen, als der junge Italiener Uto auftaucht. Mit seiner Punkfrisur, der Ledermontur und der Sonnenbrille tritt er gegen das unermüdliche Lächeln der Sinnsucher an – und weckt durch sein mitreißendes Klavierspiel geheime Sehnsüchte...

Mehr zum Inhalt

Peaceville im ländlichen Connecticut: ein Paradies des Friedens, der Freude und der Nächstenliebe. So will es zumindest die Kommune, die dort ihre Zelte aufgeschlagen hat. Doch um den Frieden von Peaceville ist es geschehen, als es einen jungen Italiener namens Uto dorthin verschlägt. Mit seiner Punkfrisur, der Ledermontur, seinen durchlöcherten Socken und der Sonnenbrille tritt er gegen das unermüdliche Lächeln der sanften Sektierer in ihren wallenden Gewändern an – und weckt durch sein mitreißendes Klavierspiel die tiefsten Sehnsüchte hinter der Fassade der guten Vorsätze. Das labile Gleichgewicht aus frommer Güte, Ergebenheit und Selbstbescheidung gerät ins Wanken, als Uto mit dem unbestechlichen Blick eines Neunzehnjährigen die Unsicherheit hinter dem Glauben entlarvt. Sein sechster Sinn, seine Vitalität und seine Coolness beginnen die Sinnsucher sichtlich zu faszinieren ... Mit seiner phantastischen Beobachtungsgabe vermag De Carlo Wunschträume und Selbsttäuschungen, Hoffnungen und Stimmungen seiner Figuren bis in die kleinsten Gesten hinein einzufangen und erweist sich damit abermals als sensibler Chronist in verwirrten Zeiten.

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»Eine brillante Komödie, die nach Verfilmung schreit. Eine ironische Liebeserklärung an eine Jugend, die sich um verlogene Konventionen nicht kümmert. Und eine Absage an die Generation, deren politisches Aufbegehren in Geldscheffeln und Ökospießertum geendet ist.«Der Tagesspiegel

»Ein herrlicher Lesegenuß mit den bewährten Rezepturen De Carlos: Spannende Story, bissige Zeitkritik und eine Sprache, die mit umwerfender Präzision schildern kann.«Mannheimer Morgen

»Mit Raffinesse treibt Andrea De Carlo das Spiel um Instinkt und Verdrängung, Entsagung und Genuß auf die Spitze. Wie schmal die Grenzen der Verführbarkeit zwischen weltlicher Manipulation und esoterischem Dogma sind, wird dabei unvermittelt klar. ›Guru‹ ist ein stimmiger Roman über aktuelle Neurosen, deren mannigfachen Ausprägungen Andrea De Carlo überdies auch sprachlich überzeugend Nachdruck verschafft.«Neue Luzerner Zeitung

»Auch in dem neuen Werk gelingt es ihm, eine unterhaltsame Geschichte zu erzählen und zugleich Zeitphänomene unter die Lupe zu nehmen und genüßlich zu sezieren. De Carlo hat die Story fesselnd und elegant verpackt. Er ist ein Meister genauer und durchdringender Beobachtungen, bei dem noch die Beschreibung der kleinsten Geste eine Fülle psychologischer Einsichten eröffnen kann. – Präzision, Witz und Lebendigkeit machen auch sein neues Buch lesenswert.«tz

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