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John Vermeulen  |  Der Garten der Lüste  |  Roman, Taschenbuch, 592 Seiten | € (D) 14.90 / sFr 24.90* / € (A) 15.40

Roman, detebe 23383 Broschur, 592 Seiten
Erschienen in Feb. 2004

ISBN 978-3-257-23383-4
(D) 14.90 / (A) 15.40
sFr 24.90*
* unverb. Preisempfehlung

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John Vermeulen
Der Garten der Lüste

Roman über Leben und Werk des Hieronymus Bosch
Aus dem Niederländischen von Hanni Ehlers

Wer war Hieronymus Bosch, dessen Werk von Ungeheuern und Traumwesen bevölkert ist? Der die Gabe hatte, das ›andere‹ Gesicht von Mensch und Natur zu sehen. Ein Ketzer, der dem Scheiterhaufen nur entging, weil er als namhafter Künstler und wohlhabender Mann gewisse Privilegien genoss? Ein Drogensüchtiger? Ein Lüstling, wie man aus seiner unverkennbar erotischen Symbolik schließen könnte? Dieser Roman führt mitten hinein in eine aufregende Zeit voller Umbrüche und Widersprüche.

Mehr zum Inhalt

Der junge Jeroen van Aken, der sich als Meister den Namen Hieronymus Bosch geben wird, wächst auf in einer Zeit, die im Zeichen der Angst vor Hexen und Teufeln steht und in der die Kirche jeden ihr Verdächtigen auf den Scheiterhaufen bringt. Eine tiefe – für die Umwelt anstößige – Liebe verbindet ihn mit der älteren Schwester Herberta, die ihn in die Feinheiten und Kunstgriffe der Malerei einweiht. Bosch freundet sich mit Alchemisten, Philosophen und Freidenkern an. Durch sie lernt er ›Ecce Homo‹, die geheime Bruderschaft vom Freien Geist, kennen, die ihn zu seinem Opus Magnum, dem ›Garten der Lüste‹, inspiriert. Jedoch der unterschwellige Spott an Kirche und Obrigkeit in seinem Werk ist vielen ein Dorn im Auge, und einem besonders: dem Inquisitor und Fanatiker Jakob Sprenger, »Teufel in Mönchskutte«. Aleyt van der Meervenne, Boschs gebildete und starke Frau, muss all ihren Einfluss geltend machen, um sein Leben zu beschützen. Auf der Grundlage von wenigen bekannten Fakten und vielen Vermutungen erweckt John Vermeulen den eigenwilligen Künstler zu neuem Leben. Er hatte dabei nicht den Anspruch, dessen Rätsel zu lösen, sondern ließ sich leiten von der Wirkung von Boschs Werk auf seine Phantasie. Entstanden ist ein dichter, spannender, sinnlicher Roman mit geschliffenen Dialogen und filmreifen Schnitten – und wunderbaren Bildbeschreibungen, die einem das Werk Boschs noch einmal anschaulich vor Augen führen.

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»In sinnlicher Prosa, pointierten Szenen und mit straffem Handlungsverlauf erzählt John Vermeulen von den Abenteuern, ein freier Geist zu sein.«Rheinischer Merkur

»Eine großartige Romanbiographie. Aus den wenigen bekannten Fakten und vielen Vermutungen ist ein Bild von Person, Werk und Zeit entstanden, ein Roman mit einer spannenden Handlung, sinnlich, deftig und doch von großer Sensibilität, mit herrlichen und anschaulichen Bildbeschreibungen: ein Buch, das nicht nur den Leser begeistert, sondern auch für Kunstliebhaber eine Quelle der Leselust sein wird.«Kölnische Rundschau

»Kennen sie diese Bücher, mit denen immer jemand herumwedelt und mit glühendem Blick ruft: Das MUSST Du lesen. ›Der Garten der Lüste‹ ist ein Buch, mit dem man so fuchtelt. Bilder entstehen beim Lesen im Kopf, die einen schier aus den Puschen hauen. Gemälde von Hieronymus Bosch sind sowieso das Eindrucksvollste, was ein Maler sich ausdenken kann, und Vermeulen hat es als ebenbürtiger Künstler geschafft, Bilder, Szenen aus einem Leben zu entfalten, bis man ahnt, was ein Mensch erlebt und gesehen haben könnte, um so zu malen. Vermeulen erzählt das Leben dieses unglaublichen Malers, bis Sie den Kopf voller Bilder haben und sich für Momente einbilden dürfen, das alles, dieses ganze Wunder verstanden zu haben.«Norddeutscher Rundfunk

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