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Urs Widmer  |  Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück.  |  Essay, Taschenbuch, 272 Seiten | € (D) 9.90 / sFr 15.90* / € (A) 10.20

Essay, detebe 23394, 272 Seiten
Erschienen im Mai 2004

ISBN 978-3-257-23394-0
(D) 9.90 / (A) 10.20
sFr 15.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Urs Widmer
Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück.

Kolumnen – kurze Texte, die mit unserem Commonsense sprechen – und Essays, die uns etwas mehr Raum und Zeit geben, um über ihren Gegenstand nachzudenken, von großer Vielfalt und Intensität.

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Der Titel ist Programm. Widmer schreibt über das, was uns am nächsten ist. Welche Rolle spielt für uns das Geld? Wie definieren wir uns durch die Arbeit? Was macht uns Angst? Was glücklich? Sie spannen den Bogen vom Alltäglichen zum gesellschaftlichen Problem: Sie beschreiben das Erlöschen des kollektiven Gedächtnisses, die Hysterie unserer Gesellschaft, das Katastrophenjahr 2001. Sie handeln von der Unsterblichkeit, vom ersten Rapper Homer und vom Wunsch, einmal mit dem Hirn eines anderen zu denken. Man erfährt von Trinkgewohnheiten und unserem Umgang mit Körper und Geist. Und wieso Schweizer und Deutsche im gegenseitigen Verhältnis die Vorurteile kultivieren. Gefolgt von brillanten Essays über die ambivalenten Helden Nabokovs und über Joseph Conrads ›Herz der Finsternis‹. Und einem Abriss helvetischer Geschichte anlässlich Gottfried Kellers ›Das Fähnlein der sieben Aufrechten‹. »Unterhaltung bedeutet, dass wir atemlos, mit all unseren Sinnen, mit Herz und Kopf bei der Sache sind. Im idealen Fall sind das Ernste und die Unterhaltung dasselbe«, sagt Urs Widmer in diesem Buch. Seine Kolumnen und Essays lösen diesen Anspruch ein.

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»Urs Widmers Texte sind brillante kurze Erzählungen mit oft stark essayistischem Charkater. ›Essayistisch‹ bedeutet, daß hier vor allem die großen Themen der Welt (Liebe, Tod, Geld, was erlebt man auf einem Spaziergang) auf nachdenkliche Weise so subjektiv und ganz anders als sonst behandelt werden, daß man den Texten die Nachdenklichkeit nicht anmerkt. Um so etwas zu können, muß man ein Rundum-Subjektivist sein: klug, selbstsicher, lebenserfahren, bescheiden in seinen Grenzen. Michel de Montaigne, der Erfinder des modernen Essays und damit auch aller Kolumnen, hat genau das vor Jahrhunderten vorgelebt, Urs Widmer folgt ihm kongenial nach.«Die Welt

»Urs Widmer ist wie immer gescheit, analytisch und am Puls der Zeit. Die Texte sind so geistvoll und ironisch, daß sie das Lesen und Denken zum lustvollen Unterfangen werden lassen.«SonntagsZeitung

»Widmer schreibt seine Essays im Grunde über alles, über das ganze Leben. Er schreibt vom Geld, das uns bestimmt; von der Arbeit, durch die wir uns definieren; von den Dingen, die uns Angst machen und von denen, die uns glücklich machen. Dabei gelingt es Widmer mühelos, den Bogen von den kleinen privaten Beobachtungen zu gesellschaftlichen Fragen zu spannen. Das ist nicht nur klug, das ist auch noch witzig. Zwei Eigenschaften, die auf den ersten Blick kaum zusammenpassen wollen, der Intellektuelle trägt bekanntlich schwarz. Widmer zum Glück nicht. Aber vielleicht ist er ja auch kein Intellektueller, sondern einfach nur ein Schweizer Schriftsteller, einer der beim Schreiben eben noch gründlich nachdenkt. Wie gut das tut, ist Urs Widmers eben so klugem wie vergnüglichem Essay-Band ›Das Geld, die Arbeit, die Angst, das Glück.‹ anzumerken.«Deutsche Welle Buchtip

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