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Tomi Ungerer, Tomi Ungerer (Ill.)  |  Heute hier, morgen fort  |  Hardcover Broschur, 176 Seiten | € (D) 22.90 / sFr 40.90* / € (A) 23.60

Hardcover Broschur, 176 Seiten
Erschienen in Nov. 2006

ISBN 978-3-257-02001-4
(D) 22.90 / (A) 23.60
sFr 40.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Tomi Ungerer
Heute hier, morgen fort

Aus dem Französischen von Hans-Joachim Hartstein und Christa Hotz

Der geschriebene und gezeichnete zärtliche und groteske Bericht eines großen Aussteigers, der vom Regen in die Traufe, von den makabren Segnungen einer Weltstadt in eine ›zivilisierte‹ Einöde umgestiegen ist. Erstmals lüftet Tomi Ungerer den Schleier von seinen schrecklich schönen Jahren in der Wildnis.

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»Es ist ein völlig anderer Erzähler, ein ganz neuer Zeichner, den wir diesmal kennenlernen. Viele dieser Farbzeichnungen sind unheimlich schön, so fest gebaut wie ein Fachwerk, und dabei voll schwerer Gedanken, intensiver Realismus, aber ganz und gar aus dem Stoff der Erzählung genommen.«Abendzeitung

»Dieses Buch beweist, was Freunde schon lange wußten: Ungerer hat nicht nur ein Auge zum Sehen, eine Hand zum Zeichnen, Fäuste zum Arbeiten, er kann auch erzählen. Kann erzählen, daß sich die Balken biegen, kann erzählen, daß der ganze Schwulst mitteleuropäischer Gefühligkeit abfällt von unseren Bildern. Hier ist einer, der keine Sentimentalität kennt und keine in Plüsch verborgene Zartheit – Ungerers Zartheit ist komplementär zu seiner Kraft, seine Empfindsamkeit ist Teil eines Wesens, dem die Kulturlüge fremd ist.«Basler Zeitung

»Es sind seine zehn Jahre Kanada, die Ungerer hier beschreibt. Die Sätze sind kurz, die Sprache ist lakonisch. Man könnte manchmal an Hamsun denken: dies Hinnehmen der Natur und was sie verhängt; wie es abläuft, das Jahr auf dem Lande zwischen den Jahreszeiten. Die Prosa nimmt eine selbständige Rolle ein – erstaunlich genug, da es einem beim Durchblättern so vorkommt, als sei sie nur Begleitmusik zu den zahllosen Illustrationen, die das Buch auszumachen scheinen. Sie sind von einem romantischen Realismus, der verblüffend an das ›Liederbuch‹ erinnert.«Münchner Merkur

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