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Daniel Kampa (Hg.), Daniel Keel (Hg.)  |  Heimliche Gedichte  |  Gedicht, Hardcover Leinen, 432 Seiten | € (D) 16.90 / sFr 29.90* / € (A) 17.40

Gedicht, Hardcover Leinen, 432 Seiten
Erschienen in Dez. 2007

ISBN 978-3-257-06555-8
(D) 16.90 / (A) 17.40
sFr 29.90*
* unverb. Preisempfehlung

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Heimliche Gedichte

Gedichte von William Faulkner, F. Scott Fitzgerald, Raymond Chandler, Vladimir Nabokov, Carson McCullers, Muriel Spark, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith und anderen
Herausgegeben von Daniel Kampa, Daniel Keel

»Ich glaube, ich habe ein einziges Gedicht geschrieben, und das war nicht besonders gut«, so John Irvings Selbsteinschätzung, die man nicht teilen muss. Auch andere Romanciers haben Gedichte geschrieben und diese Nebenwerke mit vielleicht allzu großer Diskretion behandelt. Die Anthologie ›Heimliche Gedichte‹ offenbart diese Schätze, von denen viele zum ersten Mal auf Deutsch oder in Buchform erscheinen.

Mehr zum Inhalt

»Die Krönung der Literatur ist das Dichten«, hat einmal W. Somerset Maugham geschrieben, »es ist ihr Zweck und Ziel. Es ist die erhabenste Tätigkeit des menschlichen Geistes. Es ist das Erreichen von Schönheit und Zartheit. Der Prosaschriftsteller kann nur zur Seite treten, wenn der Dichter erscheint.« Oder selbst Gedichte schreiben. Diese Anthologie offenbart verborgene Schätze: Gedichte von Autoren, die für ihre Romane und Erzählungen bekannt sind und die dennoch, wenn auch nur nebenbei, Gedichte geschrieben haben: etwa William Faulkner, Friedrich Dürrenmatt, Patricia Highsmith, Muriel Spark, Carson McCullers, D.H. Lawrence, Hugo Loetscher, Ray Bradbury, F. Scott Fitzgerald oder Alfred Andersch. Daneben Gelegenheitsverse von Patrick Süskind, Loriot, Martin Suter und Songtexte von Philippe Djian und Amélie Nothomb. Viele der Gedichte sind hier zum ersten Mal in Buchform abgedruckt.

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»Sie müssen sich nun wirklich nicht verstecken: Herman Melville, Paul Auster, Philippe Djian und Heinrich Böll sind große Namen der Literatur. Aber Dichter? Dieses Buch zeigt eine unbekannte Seite der Genannten. Mit Gedichten sind hier insgesamt 52 Schriftsteller vertreten. Vergnüglich zu lesen sind Raymond Chandlers Abrechnung mit der Grammatik oder Malcolm Lowrys sieben Zeilen über Tippfehler, ebenso Vladimir Nabokovs Schilderung einer Lesung und Ernest Hemingways bissige Verse darüber, wie grauenhaft es sein kann, andere Autoren zu lesen.«Galore

»Ein Theaterstück ist Mittelstreckenlauf, Prosa ist Marathon und Lyrik Hochsprung.«Friedrich Dürrenmatt

»Einen Roman zu schreiben heißt, sich vor dem Schreiben von Gedichten zu drücken.«Muriel Spark

»Es wird mir klar, dass alles Dichterische nicht gekonnt, sondern blind geschehen muss. Ein Abenteuer. Ein Sich-treiben-Lassen vom Stoff zu unbekannten Zielen. Was man mit der Zeit erlernen kann: die Kunst des Steuerns.«Hugo Loetscher

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